Tödlicher Jagdunfall im Westerwald – Jäger stirbt auf Hochsitz
Ein tödlicher Jagdunfall im Westerwald beschäftigt die Staatsanwaltschaft Koblenz. Ein 50-jähriger Jäger starb nach einem Schuss.

In der Nacht auf den 30. August ereignete sich im Landkreis Neuwied in Deutschland ein tödlicher Jagdunfall. Gegen 0:25 Uhr wurde ein 50-jähriger Jäger von einem Schuss getroffen und tödlich verletzt.
Das Opfer befand sich nach bisherigen Erkenntnissen auf einem rund drei Meter hohen Hochsitz. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen einen 58-jährigen Jagdpächter wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung, berichtet die «Wild und Hund».
Nach Angaben des «AK-Kurier» bestätigte die Staatsanwaltschaft Koblenz den Vorfall auf Nachfrage. Demnach ereignete sich das Geschehen während eines nächtlichen Einsatzes in einem Maisfeld bei Dürrholz.
Wärmebildkamera war bei tödlichem Schuss vor Ort
Nach den Angaben der «Wild beim Wild» hatte der 58-jährige Jagdpächter den Schuss abgegeben. Der dabei getroffene 50-Jährige befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Hochsitz.
Beide beteiligten Männer gelten beziehungsweise galten als erfahrene Jäger. Zudem befand sich am Ort des Geschehens eine Wärmebildkamera, wie die «Wild und Hund» schreibt.
Ob die Wärmebildkamera bei der Schussabgabe tatsächlich eingesetzt wurde, ist bislang nicht bekannt. Diese Frage gehört nach Angaben der vorliegenden Berichte zu den noch offenen Umständen des Geschehens.
Tödlicher Jagdunfall: Ermittlungen dauern an
Auch der genaue Unfallhergang ist derzeit nicht abschliessend geklärt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Koblenz zum Ablauf des Vorfalls dauern an.
Der «AK-Kurier» weist ausdrücklich auf die Unschuldsvermutung für den 58-jährigen Beschuldigten hin. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Weitere Angaben zum genauen Ablauf des tödlichen Jagdunfalls bei Dürrholz liegen derzeit nicht vor.












