Franken

    Liechtenstein unterstützt Flutbetroffene in Nepal

    Das Fürstentum Liechtenstein hat Unterstützung für die von den schweren Überschwemmungen betroffene Bevölkerung in Nepal angekündigt. Es schickt insgesamt 135'000 Franken an zwei Hilfsorganisationen.

    Eine verheerende Sturzflut forderte in Nepal bereits über 1000 Todesopfer und hinterliess ein Bild der Zerstörung. Viele Menschen werden immer noch vermisst.
    Eine verheerende Sturzflut forderte in Nepal bereits über 1000 Todesopfer und hinterliess ein Bild der Zerstörung. Viele Menschen werden immer noch vermisst. - KEYSTONE/EPA/SURYAMS UPRETI

    Konkret schickt das Fürstentum gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag 100'000 Franken an die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) sowie mit 35'000 Franken an die liechtensteinische Organisation Chay Ya.

    Mit dem Beitrag an den Nothilfeaufruf von IFRC unterstützt Liechtenstein gemäss Mitteilung die Bereitstellung von Notunterkünften, Bargeldhilfe, Trinkwasser- und Hygienemassnahmen, Gesundheitsversorgung sowie psychosozialer Unterstützung. Die Umsetzung erfolgt über das nepalesische Rote Kreuz, das bereits im Einsatz steht und als Hilfsorgan der Behörden lokal stark verankert ist.

    Über die liechtensteinische Organisation Chay Ya hilft das Fürstentum einem von deren lokaler Partnerorganisation Chay Ya Nepal umgesetztes Nothilfeprojekt. Dieses richtet sich vor allem an besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie schwangere und stillende Frauen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.

    Über vier Millionen Spenden bei Glückskette

    Auch Schweizer Hilfsorganisationen sammeln Spenden. Bei der Glückskette gingen bis am Mittwoch über vier Millionen Franken ein. Die Fastenaktion erhielt Spenden in der Höhe von rund 30'000 Franken.

    Die Hilfsorganisation Save the Children sammelte gemäss Stand vom Mittwoch rund 30'000 Franken, wie das Hilfswerk auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Die Sammlung sei allerdings erst angelaufen, hiess es weiter. Ausserdem mobilisiere das weltweite Save-the-Children-Netzwerk weitere Spenden für Nepal. Verschiedene Schweizer Kantone haben ebenfalls finanzielle Unterstützung zugesichert.

    Die Zahl der Todesopfer stieg eine Woche nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya nach Angaben des Katastrophenschutzes bis zum Mittwochabend (Ortszeit) auf 1204. China hatte zuletzt von 16 Opfern auf der tibetischen Seite berichtet. Tausende Menschen werden noch vermisst.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    aa
    12 Interaktionen
    Westen als Ziel
    schmezer kolumne
    6 Interaktionen
    Schmezer

    MEHR IN NEWS

    a
    6 Interaktionen
    Drohte ihr
    a
    38 Interaktionen
    «Einfach nur irre»
    mike egger
    2 Interaktionen
    «Weg war lang»
    So wurde Toggenburger Vizeweltmeister-Lehrling empfangen
    Er ist zurück

    MEHR FRANKEN

    1 Interaktionen
    Bern
    Reissdorf am Hahnentor
    25 Interaktionen
    Kein Deal
    Zürich
    Seit 2023 vermisst
    Lausanne Coronavirus Budget
    2 Interaktionen
    Lausanne

    MEHR AUS LIECHTENSTEIN

    11 Interaktionen
    Schaan FL
    5 Interaktionen
    Liechtenstein
    hilti
    1 Interaktionen
    Nach acht Monaten