Todesfalle auf Autobahn: Polizei jagt Täter
In Bremen wurden mehrmals Sattelschlepper quer auf der Autobahn abgestellt. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung.

Das Wichtigste in Kürze
- In Bremen wurde nachts ein Sattelschlepper quer auf der Autobahn abgestellt.
- Da es nicht der erste Vorfall ist, hat die Polizei die Ermittlungen verstärkt.
- Es geht um den Vorwurf der versuchten Tötung.
In Bremen sorgen Autobahn-Blockierungen für Aufsehen: In der Nacht auf Samstag wurde auf der A281 ein Sattelschlepper quer hingestellt, sodass er alle Spuren blockierte. Beleuchtet war er nicht, eine Warnung gab es ebenfalls keine. Nun hat die Polizei Bremen die Ermittlungsbemühungen verstärkt.
Wie Polizeisprecher Nils Matthiesen gegenüber der «Bild» erzählt, kam es nur knapp zu keinem Unfall: Ein LKW-Fahrer habe das Hindernis um 2 Uhr morgens gerade noch rechtzeitig erkannt und bremsen können. Anschliessend warnte er andere Automobilisten und alarmierte die Polizei. «Hätte ein Kleinwagen den Anhänger gerammt, hätte das mehrfach tödlich enden können», so der Polizeisprecher.
Wie die Behörden mitteilen, handelt es sich beim Sattelschlepper nicht um einen Einzelfall. In der Nacht auf Samstag wurde ein weiterer Sattelauflieger auf einem abgesperrten Fahrstreifen abgestellt. Und bereits im Dezember fand die Polizei einen gestohlenen Zwölftonner, der quer über die Autobahn abgestellt worden war. In allen Fällen kam niemand zu schaden.
Aufgrund der Häufung der Vorfälle hat die Polizei nun eine Ermittlungsgruppe gegründet. Damit können die Ermittlungen verstärkt und die polizeilichen Massnahmen koordiniert werden.
Die Polizei schreibt von einer «gefährlichen Tatbegehung». Denn der Anhänger sei «in mehreren Arbeitsschritten gezielt auf der Autobahn positioniert» worden. Sie ermittelt wegen versuchter Tötung.



















