Um die Ausfuhr von gesundheitsschädlichen Stoffen in der Luft zu verringern, hat die Bundesregierung sich für einen neuen Kabinettsbeschluss zusammengesetzt. Dieser liegt dem Bundesrat nun vor.
Rauch steigt aus einem Schornstein. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Rauch steigt aus einem Schornstein. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Kamine und Kachelöfen sollen nicht mehr die Luft in Wohngebieten verpesten.

Deshalb hat die Bundesregierung am Mittwoch strengere Regeln für «kleine Feuerungsanlagen» beschlossen. Neu errichtete Pelletheizungen, Kachelöfen oder Kamine benötigen demnach künftig einen Schornstein, der so weit über das Dach hinausragt, dass die Abgase vom Wind fortgetragen werden. Allerdings muss der Bundesrat diesem Kabinettsbeschluss noch zustimmen.

Beim Verbrennen von Holz und Kohle entstehen nach Angaben des Umweltministeriums oft gesundheitsgefährdende Schadstoffe wie Feinstaub oder Dioxine, die vor allem die Gesundheit von Kindern und Senioren beeinträchtigen. Deshalb soll die Austrittsöffnung des Schornsteins den Dachfirst künftig um mindestens 40 Zentimeter überragen.

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