Streik

Streik gegen Meloni: Probleme im Bahnverkehr in Italien erwartet

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Italien,

Ein landesweiter Streik gegen die Regierung von Premierministerin Giorgia Meloni hat in Italien begonnen.

Giorgia Meloni
Italiens Regierung sieht sich nach der Freilassung des libyschen Kriminalpolizeichefs aus Haft mit Vorwürfen konfrontiert. (Archivbild) - AFP

In Italien hat am Freitag ein landesweiter Streik gegen die Regierung von Premierministerin Giorgia Meloni begonnen. Zur Arbeitsniederlegung haben Gewerkschaftsverbände aufgerufen. Betroffen sind vor allem der Nah- und Bahnverkehr.

Der Flugverkehr ist vom Arbeitsausstand ausgeschlossen. Die Journalisten der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalt RAI sowie das Gesundheitspersonal streiken. Dem Arbeitsausstand schloss sich auch das Lehrpersonal an.

Auch in den Universitäten und in der öffentlichen Verwaltung wird die Arbeit niedergelegt. Vor allem in den Metropolen Rom und Mailand, in denen viele Menschen wegen des Streiks auf das Privatauto angewiesen sind, sind Probleme zu erwarten.

Bahnen stillgelegt, Schulen geschlossen

Bestreikt werden die Dienste von Bussen, Strassenbahnen und U-Bahnen sowie von regionalen und nationalen Zügen. Allerdings starteten die Bediensteten der Nahverkehrsgesellschaften ihren Ausstand erst nach dem morgendlichen Berufsverkehr, sodass die meisten Menschen noch zur Arbeit konnten.

Auch am Abend sollte gesichert sein, dass die Pendler wieder nach Hause kommen. Der Streik wurde ausgerufen, um die Erneuerung der Kollektivverträge und deren Anpassung an die Inflation zu verlangen.

Der Protest richtete sich auch gegen die von der italienischen Regierung im neuen Budgetentwurf enthaltenen Massnahmen. Das Budget wird derzeit im Parlament diskutiert und muss bis Jahresende gebilligt werden. In den vergangenen Wochen war es in Italien wiederholt zu Streiks gekommen.

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