Aufgehoben oder aufgeschoben? Der Sprachlernanbieter Babbel hat seinen geplanten Börsengang kurzfristig abgesagt. Das Unternehmen will die Börsenpläne aber mittelfristig realisieren.
Das Logo der E-Learning-Plattform Babbel ist auf dem Bildschirm eines Smartphones zu sehen. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa
Das Logo der E-Learning-Plattform Babbel ist auf dem Bildschirm eines Smartphones zu sehen. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Sprachlernanbieter Babbel hat seinen geplanten Börsengang nur wenige Tage vor dem Start abgesagt.

Wegen der «derzeit ungünstigen Marktbedingungen» werde der Börsengang verschoben, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit.

Als erster Handelstag war ursprünglich Freitag (24. September) vorgesehen. Babbel und seine Aktionäre strebten aber weiterhin mittelfristig eine Notierung an der Frankfurter Wertpapierbörse an, hiess es nun.

In der vergangenen Woche hatte Babbel die Preisspanne für den Börsengang noch auf 24 bis 28 Euro je Aktie festgelegt. Dies entsprach einer Marktkapitalisierung von bis zu rund 1,3 Milliarden Euro. Der Vorstand rechnete damals mit einem Bruttoerlös in der Mitte der Spanne von rund 190 Millionen Euro. Das mit dem geplanten Börsengang erlöste Geld sollte in Innovation und Wachstum fliessen.

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