Riesen Fauxpas in Cannes. Spike Lee hat bei der Preisverleihung nicht ganz die Reihenfolge eingehalten.
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Mit gesenktem Haupt: Spike Lee, nachdem er versehentlich den Film «Titane» als Gewinner der Goldenen Palme bekannt gegeben hat. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Jury-Präsident Spike Lee passiert ein riesiges Malheur an der Preisverleihung in Cannes.
  • Er gibt den Sieger in der Kategorie bester Film bereits zu Beginn bekannt.
  • Das sorgte für aufgeregtes Getuschel auf der Bühne der Filmpreis-Verleihung.

Ups! Spike Lee, der Präsident der diesjährigen Jury des Filmfestivals Cannes, hat den Gewinnerfilm versehentlich schon viel zu früh verraten.

Die Moderatorin der Abschlussgala fragte am Samstagabend zunächst, welches denn der erste Preis sei, der verkündet werden solle. Der US-Amerikaner antwortete: «Der Film, der die Goldene Palme gewonnen hat, ist Titane».

Die anderen Jurymitglieder zuckten sichtbar zusammen. Aufgeregt wurde auf der Bühne getuschelt und als erstes schliesslich Caleb Landry Jones als bester Schauspieler für «Nitram» geehrt.

Viele fragten sich aber: Hatte der 64-Jährige damit schon den Hauptpreis bekannt gegeben? Ja, das hatte er. Das wurde allerdings erst klar, als später am Abend wirklich die Goldene Palme vergeben wurde: an «Titane» der Französin Julia Ducournau.

Award Winners Photocall
Regisseurin Julia Ducournau gewinnt die Goldene Palme in Cannes. - Keystone

Es ist das erst zweite Mal, dass ein Film einer Regisseurin mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wird. 1993 erhielt die Neuseeländerin Jane Campion für «Das Piano» die Auszeichnung.

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