Die Hilfsorganisation SOS Mediterranee vor Libyen in internationalen Gewässern 110 Menschen gerettet aus Seenot gerettet.
Bootsmigranten vor Libyen
Migranten aus verschiedenen afrikanischen Nationen warten in einem überfüllten Boot. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Hilfsorganisation SOS Mediterranee haben 110 Menschen gerettet.
  • Darunter sei auch ein elf Tage altes Baby gewesen.

Die Hilfsorganisation SOS Mediterranee hat nach eigenen Angaben im zentralen Mittelmeer mehr als 110 Menschen aus Seenot gerettet. Darunter sei auch ein elf Tage altes Baby gewesen, schrieben die privaten Seenotretter am Donnerstag auf Twitter.

Die Crew der «Ocean Viking» habe die Migranten in ihrem Schlauchboot vor Libyen in internationalen Gewässern an Bord genommen.

Immer wieder versuchen Menschen, von den Küsten Nordafrikas das Mittelmeer zu überqueren, um die EU zu erreichen. Für einige endet die Überfahrt tödlich. Private Organisationen operieren in der Region, um Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren.

Neben der «Ocean Viking» ist derzeit auch die «Geo Barents» von Ärzte ohne Grenzen unterwegs. Die «Sea-Eye 4» der Regensburger Organisation Sea-Eye ist derzeit nach eigenen Angaben auf dem Weg in ihr Zielgebiet im zentralen Mittelmeer.

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