Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält seinen Willkommens-Tweet für die G7-Staats- und Regierungschefs unter Aussparung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nicht für problematisch. «Grüss Gott in Bayern» hatte der CSU-Chef in seinem Tweet mit den Köpfen von sechs Gipfelteilnehmern geschrieben, Scholz war nicht darunter. Scholz sei ja der Gastgeber, sagte Söder am Sonntagabend in einem ZDF-«spezial» zum Gipfel auf Schloss Elmau. «Der Bundeskanzler ist ja nun nicht ein ausländischer Staatsgast, sondern der Bundeskanzler. Und noch gehört ja Bayern definitiv zu Deutschland. So soll es auch bleiben», fügte Söder hinzu. Mutmassungen, er habe Scholz vergessen oder zähle ihn nicht zu den wichtigsten Staats- und Regierungschefs, seien an den Haaren herbeigezogen.
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CSU-Chef Markus Söder. - AFP/Archiv

«Die Welt zu Gast in #Bayern: Welcome to Bavaria! Wir begrüssen die wichtigsten Staatschefs der Welt», hatte Söder in dem Tweet geschrieben.

Abgebildet waren US-Präsident Joe Biden, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Boris Johnson, Italiens Regierungschef Mario Draghi, Kanadas Premier Justin Trudeau und der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida - also sechs Staats- und Regierungschefs. Neben Scholz waren auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel nicht auf dem Foto vertreten. Die beiden sind zwar keine Staats- oder Regierungschefs, nehmen aber an den G7-Gipfeln als oberste Vertreter der Europäischen Union teil.

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