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    Siemens Healthineers profitiert von Schnelltests

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    Deutschland,

    Die Nachfrage nach Schnelltests ist ungebrochen. Das belebt auch das Geschäft von Siemens Healthineers. Der Konzern erhöht für das laufende Jahr die Prognose.

    Siemens Healthineers veröffentlicht die Zahlen für das 2. Quartal. Foto: Daniel Karmann/dpa
    Siemens Healthineers veröffentlicht die Zahlen für das 2. Quartal. Foto: Daniel Karmann/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers hat in seinem zweiten Geschäftsquartal von der hohen Nachfrage nach Covid-19-Antigenschnelltests profitiert.

    Der Umsatz legte deutlich zu, wie das Unternehmen am Montag in Erlangen mitteilte. Für das gesamte Geschäftsjahr zeigt sich das Unternehmen nun optimistischer und erhöhte die Prognose. In dem Ergebnisausblick ist dabei erstmals der US-Krebsspezialist Varian enthalten. Healthineers hatte die milliardenschwere Übernahme im April abgeschlossen.

    Siemens Healthineers geht nun für das Geschäftsjahr 2020/21 (30. September) von einem vergleichbaren Umsatzwachstum von 14 bis 17 Prozent aus. Darin nicht enthalten sind Währungsschwankungen sowie Zu- und Verkäufe wie etwa Varian. Bislang hatte das Unternehmen 8 bis 12 Prozent auf dem Zettel. Dabei erwartet Healthineers einen deutlich höheren Beitrag durch den Verkauf der Antigenschnelltests. Statt 300 bis 350 Millionen Euro sollen hier nun rund 750 Millionen Euro erlöst werden. Das Management um Konzernchef Bernd Montag erwartet zudem inklusive Varian mehr Gewinn.

    Im zweiten Geschäftsquartal erhöhte Healthineers die Umsätze um 7,6 Prozent auf rund 3,97 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis stiegen die Erlöse von Januar bis März um 12,9 Prozent. Dank der hohen Nachfrage nach den Schnelltests konnte die Diagnostiksparte die Umsätze vergleichbar um fast 30 Prozent steigern.

    Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) lag mit 666 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Neben negativen Währungseffekten wirkten sich den Angaben zufolge höhere Aufwendungen für erfolgsabhängige Einkommenskomponenten dämpfend aus. Unter dem Strich stieg der Gewinn dank eines besseren Finanzergebnisses von 414 auf 447 Millionen Euro.

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