Selenskyj überraschend in Dänemark gelandet

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Dänemark,

Selenskyj landet unerwartet in Dänemark, um die EU-Ratspräsidentschaft einzuläuten und über Unterstützung für die Ukraine zu diskutieren.

Ukrainischer Präsident Selenskyj
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj befindet sich überraschend in Dänemark. (Archivbild) - dpa

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist überraschend in Dänemark. Wie Aufnahmen des Senders TV 2 zeigen, landete er am Vormittag auf dem Flughafen von Aarhus.

In der zweitgrössten Stadt des Landes ist gerade die EU-Kommission um Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu Gast, um gemeinsam mit der dänischen Regierung die sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft von Dänemark einzuläuten.

Auf Selenskyj wartet unter anderem eine Audienz beim dänischen König Frederik X., wie aus Angaben des Büros von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hervorgeht. Bei einem Treffen mit Frederiksen, von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa soll es ausserdem darum gehen, wie die von Russland angegriffene Ukraine bestmöglich unterstützt werden kann.

Möglicher Weg zur EU-Mitgliedschaft

Dafür wird unter anderem ein möglicher Weg zur EU-Mitgliedschaft besprochen. Die Ukraine gehöre in die EU – dies sei sowohl im Interesse Dänemarks als auch Europas, erklärte Frederiksen.

Auch die verstärkte militärische Unterstützung des Landes, die Zusammenarbeit mit der ukrainischen Rüstungsindustrie und neue Sanktionen gegen Russland sollen Themen bei dem Treffen sein. Der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen hatte am Vortag angekündigt, dass ukrainische Rüstungsunternehmen künftig in Dänemark Waffen und Munition produzieren könnten.

Darüber spreche man derzeit mit der ukrainischen Regierung. Dänemark hat den unter den Mitgliedstaaten rotierenden EU-Ratsvorsitz zum Monatsbeginn von Polen übernommen.

Unter dem Motto «Ein starkes Europa in einer sich verändernden Welt» will sich der deutsche Nachbar im Norden in den kommenden sechs Monaten vor allem auf Sicherheitsfragen und die Wettbewerbsfähigkeit der EU konzentrieren.

Kommentare

User #6025 (nicht angemeldet)

Quatsch, wir geben das Geld auch für uns selber aus. Ukraine kämpft für GANZ europa:

User #6131 (nicht angemeldet)

Hört auf zu unterstützen. Wir brauchen das Geld selber.

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