NATO

Selenskyj fordert Nato-Beschlüsse nach Raketenangriff

Keystone-SDA
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Ukraine,

Nach dem schweren Drohnen- und Raketenangriff auf Kiew hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Nato zu mehr Hilfe bei der Flugabwehr aufgerufen.

ARCHIV - Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Rutte teil. Foto: Sergei Grits/AP/dpa
ARCHIV - Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Rutte teil. Foto: Sergei Grits/AP/dpa - Keystone/AP/Sergei Grits

«Es ist äusserst wichtig, dass die Welt, allen voran Amerika und unsere europäischen Partner, vom Nato-Gipfel starke Entscheidungen zur Unterstützung unserer Luftabwehr und zum Schutz von Zivilisten mitbringen», schrieb Selenskyj bei Telegram. Seinen Angaben nach hat Russland bei dem Angriff in Kiew 11 Menschen getötet und etwa 60 verletzt. Im Umland gebe es zudem 3 Tote und 16 Verletzte, schrieb er.

Ihm zufolge hat das russische Militär in der Nacht neben 351 Drohnen auch 68 Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. «Unsere Kämpfer haben heute ein gutes Resultat beim Abschuss von Drohnen und Marschflugkörpern gezeigt, aber leider nicht gegenüber der russischen Ballistik». Grund dafür sei das Fehlen von Flugabwehrraketen in der Ukraine, klagte Selenskyj.

Ballistische Raketen kann Kiew nur mit Hilfe westlicher Flugabwehrsysteme, speziell des US-Raketenkomplexes Patriot, abwehren. Wenn Patriot-Raketen in den Lagern der Verbündeten verstaubten, ermutige das Russland nur, seinen Krieg gegen Wohnhäuser fortzusetzen, schrieb der ukrainische Präsident.

Staats- und Regierungschefs der Nato-Länder treffen sich am 7. und 8. Juli im türkischen Ankara, um über die Lage in der Welt und die Zukunft des Militärbündnisses zu sprechen. Dabei geht es auch um weitere Milliardenhilfen für Kiew. Ein Treffen zwischen US-Präsident Trump und Selenskyj steht auf dem Plan.

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Kommentare

User #5214 (nicht angemeldet)

Nicht mehr Hilfe sondern Frieden!!!! Hilfe ist gleich Sterbehilfe!

User #6141 (nicht angemeldet)

Muss er sich nicht wundern, wenn er Steine auf den Bären schmeisst. Wenn der zurückhaut, rennt Selenskj zur EU/Nato und will noch mehr Geld. Ziemlich durchschaubar und ziemlich erbärmlich.

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