Selenskyj erlässt neue Sanktionen gegen russische Aggressoren

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    Russland,

    Selenskyj hat neue Sanktionen gegen Vertreter des russischen Bankwesens und die Moskauer Börse erlassen. Er hofft, dass der Westen nachzieht.

    ARCHIV - «Sanktionsschritt unseres Staates gegen all jene, die die russische Aggression speisen»: Wolodymyr Selenskyj. Foto: Michael Kappeler/dpa
    ARCHIV - «Sanktionsschritt unseres Staates gegen all jene, die die russische Aggression speisen»: Wolodymyr Selenskyj. Foto: Michael Kappeler/dpa - sda - Keystone/Deutsche Presse-Agentur GmbH/Michael Kappeler

    Das Wichtigste in Kürze

    • Selenskyj belegt den russischen Finanzsektor mit Sanktionen.
    • Damit soll die Kriegswirtschaft des Aggressors geschwächt werden.
    • Der ukrainische Präsident hofft, dass der Westen nachzieht.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat neue Sanktionen gegen den Finanzsektor Russlands erlassen, um die Kriegswirtschaft des Aggressors zu schwächen. Belegt mit Strafmassnahmen sind demnach nicht nur Vertreter des Bankenwesens in Russland, sondern auch die Moskauer Börse.

    «Heute gibt es einen neuen Sanktionsschritt unseres Staates gegen all jene, die die russische Aggression speisen», sagte Selenskyj in seiner am Sonntag in Kiew verbreiteten allabendlichen Videoansprache. Die Sanktionen seien Grundlage für Verbündete im Westen, ebenfalls solche Strafmassnahmen zu erlassen.

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    Selenskyj beim Treffen mit Macron und Scholz in Paris. (Archivbild) - Keystone

    Selenskyj erinnerte daran, dass mit Blick auf den Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskrieges an diesem Freitag nun bereits das zehnte Sanktionspaket in Arbeit sei. «Wir arbeiten mit unseren Partnern daran, es zu verstärken», sagte der Staatschef. Darüber hinaus wollen an diesem Montag die Aussenminister der Europäischen Union in Brüssel beraten. Selenskyj forderte, dass sich jeder verantwortungsbewusste Staat den «Sanktionen gegen den Terror» anschliessen solle.

    Der Präsident informierte zudem darüber, dass er sich von Generälen über die Lage an der Front habe informieren lassen. Details nannte er nicht. «Die Situation ist sehr schwierig», sagte er mit Blick auf die Kämpfe im Osten der Ukraine. «Wir kämpfen, wir brechen den feindlichen Eindringling und fügen Russland sehr empfindliche Verluste zu», sagte Selenskyj.

    Je mehr Verluste Russland in Bachmut, Wuhledar und anderen Orten im Donbass erleide, desto schneller könne die Ukraine den Krieg mit einem Sieg beenden.

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