In Schweden haben die Grünen bei der Europawahl schlechter abgeschnitten als vor fünf Jahren.
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Partei kann sich aber im Vergleich zur Parlamentswahl 2018 verbessern.

Statt bisher vier Sitze im EU-Parlament erreichten sie bei der Wahl am Sonntag nur noch zwei. Dennoch profitierten sie vom Rückenwind durch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg: Im Vergleich zur Parlamentswahl im September konnten sie ihr Wahlergebnis mehr als verdoppeln und landeten bei 11,4 Prozent.

Besonders populär waren Schwedens Grüne demnach bei Frauen: Hier kam die Partei auf 15 Prozent der Stimmen. Die liberale Tageszeitung «Dagens Nyheter» schrieb von einem «Greta-Effekt», der einen «ökologischen Wind» durch Europa wehen lasse. Dennoch gelte der Prophet im eigenen Lande nichts, kommentierte das Blatt.

Tatsächlich profitierten die Grünen ausserhalb Schwedens mancherorts stärker von Thunbergs Protest und dem dadurch gewachsenen Umweltbewusstsein: In Deutschland kamen sie auf 20,5 Prozent der Stimmen, in Frankreich auf 13,47 und in Grossbritannien auf 12,1 Prozent.

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