Schweden zu Trump: «Wir lassen uns nicht erpressen»
Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson hat die Zoll-Drohung von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Konflikt scharf kritisiert.

Das Wichtigste in Kürze
- Wegen des Grönland-Streits hat US-Präsident Trump für diverse Länder Zölle angekündigt.
- Auch Schweden wurde mit einem neuen Zollsatz gedroht.
- Das Land stellt klar: «Wir lassen uns nicht erpressen»
«Wir lassen uns nicht erpressen», schrieb Kristersson in einem X-Beitrag. Nur Dänemark und Grönland selbst würden über Fragen entscheiden, die die beiden Länder betreffen. Er werde sich stets für sein Land und seine verbündeten Nachbarn einsetzen.
Dies sei eine Angelegenheit der EU, die viel mehr Länder betreffe als die, die aktuell genannt würden, so Kristersson weiter. Gemeinsam mit anderen EU-Ländern, Norwegen und Grossbritannien führe Schweden derzeit intensive Gespräche, um eine Antwort auf Trumps Drohung zu finden.
Trump hatte unter Verweis auf den Grönland-Streit zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder ab Anfang Februar angekündigt, darunter etwa Schweden, Dänemark und auch Grossbritannien. Die gestaffelten Zölle sollen so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde, teilte Trump mit.










