Schon vor Harry gab es royale «Rückzieher»

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    Der Rückzug von Prinz Harry und Herzogin Meghan erschüttert die britische Königsfamilie. Aber es gibt Vorläufer für die beiden.

    Prinz Harry und seine Frau Meghan nach ihrer Trauung im Mai 2018. Foto: Steve Parsons/PA Wire/dpa
    Prinz Harry und seine Frau Meghan nach ihrer Trauung im Mai 2018. Foto: Steve Parsons/PA Wire/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Prinz Harry ist nicht das erste Mitglied der modernen britischen Königsfamilie, das seine Pflichten aufgibt.

    Seit der Abdankung von König Edward VIII., der vor über 80 Jahren für die Schauspielerin Wallis Simpson auf den Thron verzichtete, haben sich schon einige Mitglieder aus der royalen Familie zurückgezogen.

    PRINZESSIN DIANA (Juli 1996)

    15 Jahre nach der «Traumhochzeit» findet die unglückliche Ehe von Prinzessin Diana und Prinz Charles ein nüchternes Ende. Diana ist fortan nicht mehr «Königliche Hoheit», sondern «Diana, Prinzessin von Wales». Die damals 35 Jahre alte Prinzessin von Wales ist nach dem in der Scheidungsvereinbarung festgelegten Entzug des Titels rein formell nicht mehr Mitglied des Königshauses. Am 31. August 1997 stirbt sie bei einem Autounfall in Paris.

    HERZOGIN SARAH (Mai 2000)

    Mit der Scheidung des zweiten Sohnes der britischen Königin Elizabeth II., Prinz Andrew, und der Bürgerlichen Sarah «Fergie» Ferguson verliert die damals 36-Jährige den Titel «Ihre Königliche Hoheit». Sie bleibt aber Herzogin von York. Die lebhafte Ex-Frau von Prinz Andrew hatte schon früh Probleme mit dem Protokoll am Königshof.

    PRINZ PHILIP (August 2017)

    Der damals 96 Jahre alte Prinz Philip geht in Rente: Der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II. hat seinen letzten offiziellen Termin als Herzog von Edinburgh. In den Jahren zuvor litt Philip unter gesundheitlichen Beschwerden, darunter Blasenentzündungen und Herzprobleme. Die 93-jährige Elizabeth, die seit mehr als 65 Jahren auf dem Thron ist, bleibt Königin.

    PRINZ ANDREW (November 2019)

    Der britische Prinz Andrew (59) nimmt wegen seiner möglichen Verwicklung in den Epstein-Skandal vorerst keine offiziellen Aufgaben für die britische Königsfamilie mehr wahr. Ihm sei klar geworden, «dass die Umstände meiner früheren Verbindung zu Jeffrey Epstein zu einer enormen Störung geworden sind», erklärt der zweitälteste Sohn von Königin Elizabeth II. In dem Skandal um den toten US-Geschäftsmann geht es unter anderem um sexuellen Missbrauch.

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