Der französische Schauspieler Vincent Lindon entscheidet über Internationale Filmfestspiele von Cannes als Jury-Chef.
Internationale Filmfestspiele von Cannes
Vincent Lindon - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Vincent Lindon ist der Jury-Chef der Internationalen Filmfestspiele von Cannes.
  • Der französische Schauspieler wird demnach den Hauptpreis der Goldenen Palme verleihen.

Vincent Lindon ist der Jury-Chef der Internationalen Filmfestspiele von Cannes. In dieser Rolle werde er am 28. Mai den Hauptpreis der Goldenen Palme verleihen, teilte das Festival am Dienstag mit.

Der 62-Jährige war 2015 für seine Rolle als Arbeitsloser in «Der Wert des Menschen» als bester Darsteller ausgezeichnet worden.

Lindon spielte auch im Film «Titane» von Julia Ducournau mit, der im vergangenen Jahr die Goldene Palme erhielt. Lindon ist ausserdem für seine prominenten Partnerinnen bekannt. Er war mit der Präsidententochter Claude Chirac liiert, anschliessend mit Prinzessin Caroline von Monaco. Dann heiratete er die Schauspielerin Sandrine Kiberlain, von der er inzwischen geschieden ist.

Internationale Filmfestspiele von Cannes im Zeichen des Ukraine-Kriegs

Die internationalen Filmfestspiele von Cannes steht in diesem Jahr mit Filmen aus Russland und der Ukraine im Zeichen der Aktualität. Der russische Filmemacher Kirill Serebrennikov ist zum dritten Mal im offiziellen Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes vertreten. Mit seinem Film «Tschaikowskis Frau» tritt er im Wettbewerb um die Goldene Palme an. Seine Konkurrenten heissen unter anderem Jean-Pierre und Luc Dardenne, Ruben Östlund und Kore-Eda Hirokazu.

Insgesamt 21 Filme sind bei der 75. Ausgabe des internationalen Festivals im offiziellen Wettbewerb, darunter von den drei Filmemacherinnen Valeria Bruni-Tedeschi, Claire Denis und Kelly Reichardt. Deutsche Regisseure sind nicht dabei.

Internationale Filmfestspiele von Cannes erstmals wieder im Frühling

Das Festival findet erstmals seit Beginn der Pandemie wieder im Frühjahr statt, vom 17. bis 28. Mai. Erstmals wird es nicht wie bislang üblich von Canal+, sondern von France Télévision und der Internetplattform Brut übertragen.

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