Ekel-Skandal: Athletin gibt Sieg ab
Joanna Wietrzyk gewann den Hyrox in Peking trotz Durchfalls während des Wettkampfs. Nun entschuldigt sie sich und gibt den Sieg ab.

Das Wichtigste in Kürze
- Joanna Wietrzyk gewann den Hyrox in Peking trotz Durchfalls und Kot an den Beinen.
- Sie entschuldigt sich und gibt den Sieg sowie die gewonnenen Punkte ab.
- Zuvor gab es laute Kritik, auch wegen hygienischer Bedenken.
Die Sportwettkämpfe Hyrox liegen voll im Trend. Doch der Anlass in China machte Schlagzeilen aus einem ziemlich ekligen Grund.
Die australische Teilnehmerin Joanna Wietrzyk hatte während des Wettkampfs Magen-Darm-Probleme und Durchfall. Fotos zeigen sie mit Fäkalien verschmierten Beinen.
Trotzdem machte sie weiter – und gewann sogar. Doch der Vorfall sorgte für viel Kritik an der Sportlerin und an den Veranstaltern. Denn beim Hyrox nutzen alle Athletinnen dieselben Bahnen. Deswegen gab es hygienische Bedenken.
Mittlerweile äusserte sich Wietrzyk auf Instagram. «Ich möchte mich aufrichtig bei den Menschen in China, meinen Mitstreitern, den Zuschauern und den Veranstaltern entschuldigen.» Sie übernehme die Verantwortung für ihr Verhalten. «Es tut mir leid für die Unannehmlichkeiten, die ich verursacht habe.»
Vor dem Start habe sie sich fit und gesund gefühlt. Es habe keinen Anlass gegeben, mit einer Krankheit zu rechnen. «Rückblickend hätte ich die Strecke verlassen müssen», schreibt Wietrzyk.
Und sie zieht Konsequenzen: Sie zieht ihre Teilnahme rückwirkend zurück und lässt sich die gewonnenen Punkte aberkennen. Zudem gibt sie auch den Sieg ab.
Der Veranstalter hat ebenfalls auf den Ekel-Vorfall reagiert. Er passt die Regeln kurzfristig an, um ähnliche Situationen in Zukunft zu verhindern.
















