Das in Frankreich entführte Mädchen ist bei seiner Mutter in Sainte-Croix VD aufgetaucht. Die Mutter soll die Entführung in Auftrag gegeben haben.
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Hunderte französische Einsatzkräfte suchten tagelang nach dem Mann. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die achtjährige Mia wurde vergangene Woche von drei Männern entführt.
  • Nun ist sie bei ihrer Mutter in Sainte-Croix VD aufgetaucht.
  • Die Mutter soll die Entführung organisiert haben, weil sie Mia nicht alleine sehen konnte.

Nach der Entführung eines Mädchens in Frankreich wird ein Verdächtiger mit internationalem Haftbefehl gesucht. Er soll bei der Organisation der Entführung der achtjährigen Mia eine Rolle gespielt haben. Dies teilte die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Nancy am Dienstag mit.

Mädchen wurde gefunden

Das Mädchen wurde inzwischen gefunden und zu seiner Grossmutter zurückgebracht. Der Mann soll Anführer einer Bewegung sein, der die Entführer angehören zu scheinen, hiess es. Medienberichten zufolge stehen sie der Bewegung der Survivalists oder Prepper nahe.

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Französische Polizisten. (Symbolbild) - Keystone

Das Mädchen war Anfang vergangener Woche von drei Männern in den Vogesen im Dorf Poulières entführt worden. Es hat sich dort bei seiner Grossmutter aufgehalten.

Mutter tauchte mit Tochter in Sainte-Croix VD auf

Am Wochenende war es dann zusammen mit seiner Mutter im schweizerischen Sainte-Croix VD gefunden worden. Die Mutter des Mädchens soll die Entführung in Auftrag gegeben haben.

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Mutter und Kind auf einem Waldspaziergang. (Symbolbild) - Keystone

Sie hatte das Kind nicht mehr alleine sehen dürfen. Schweizer Behörden nahmen die 28-Jährige in Gewahrsam. Offiziellen Stellen zufolge hatte die Mutter «am Rande der Gesellschaft» leben wollen. Und nicht gewollt, dass sich jemand in ihr Leben oder das ihrer Tochter einmische.

Fünf Verdächtige sind in Polizeigewahrsam

In Frankreich kamen fünf Verdächtige in Polizeigewahrsam. Den Ermittlern zufolge sind sie nicht vorbestraft, aber bereits im Visier der Anti-Terrorstaatsanwaltschaft gewesen. Im Haus eines Mannes seien Materialien entdeckt worden, mit denen wahrscheinlich Sprengstoff hergestellt werden könne.

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