Krieg

Russland will für Krieg Mehrwertsteuer erhöhen

Keystone-SDA
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Russland,

Russland plant, den Krieg gegen die Ukraine über eine Mehrwertsteuererhöhung auf 22 Prozent zu finanzieren, Priorität: Verteidigung.

Ausrüstung in St. Petersburg
epa12393167 People visit the open storage of military equipment and weapons at the Military Historical Museum of Artillery in St. Petersburg, Russia, 20 September 2025. EPA/ANATOLY MALTSEV - keystone

Russland will seinen Krieg gegen die Ukraine mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer finanzieren. Für den Haushalt 2026 plant das Finanzministerium in Moskau eine Erhöhung der Abgabe von 20 auf 22 Prozent.

Der Staat werde alle seine Verpflichtungen in der Sozialpolitik erfüllen, hiess es in einer Mitteilung. Als «strategische Priorität» wurden aber Verteidigung und Sicherheit genannt sowie die Versorgung der Soldaten und ihrer Familien.

Verteidigung als strategische Priorität

Schon im laufenden russischen Haushalt 2025 machen Militär und Sicherheit Berechnungen zufolge etwa 40 Prozent aller staatlichen Ausgaben aus. Die Kriegswirtschaft mit grossen Aufträgen für die Rüstungsindustrie sowie hohe Zahlungen an Soldaten und deren Familien haben dem Land eine Zeit lang ein scheinbares Wachstum beschert. Doch zuletzt häuften sich Krisenzeichen in zivilen Branchen. Die russische Bevölkerung leidet unter der Teuerung.

Eine höhere Mehrwertsteuer macht sich für Verbraucher bei jedem Einkauf bemerkbar, selbst wenn der Steuersatz nach Angaben des Finanzministeriums für Lebensmittel, Medikamente und Kinderbedarf bei zehn Prozent bleiben soll.

Frieden nicht in Sicht

Russland führt auf Befehl von Präsident Wladimir Putin seit mehr als dreieinhalb Jahren Krieg gegen das Nachbarland Ukraine; ein Frieden ist nicht in Sicht. Der Haushaltsentwurf muss noch vom russischen Parlament beraten und gebilligt werden. Das gilt in Russland allerdings lediglich als Formalie.

Kommentare

User #3076 (nicht angemeldet)

Die Schweiz als neutrales Land muss besonders gut bewaffnet sein. Die Schwez hilft niemandem und niemand hilft der Schweiz- so ist der Deal.

User #3076 (nicht angemeldet)

Einfach schade fürs Geld. Was man damit alle hätte machen können. Aber im Moment spinnen alle gleichermassen.

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