In Kaliningrad probten 100 russische Soldaten einen Atomangriff. Laut Putin könnte diese Waffe tatsächlich eingesetzt werden.
Ukraine Krieg
Eine russische Rakete vom Typ Sarmat. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Russland hat in Kaliningrad einen Atomangriff simuliert.
  • In der Simulation wurden imaginäre militärische Ziele angegriffen.
  • An der Übung nahmen rund 100 Soldaten teil.

Die russischen Streitkräfte in Kaliningrad haben nach Angaben aus Moskau inmitten des Ukraine-Kriegs mit nuklearwaffenfähigen Raketen simuliert. Im Rahmen einer Übung hätten rund 100 Soldaten den elektronischen Start von mobilen ballistischen Raketensystemen simuliert. Diese wären mit Atomwaffen vom Typ Iskander bestückt, so das Verteidigungsministerium am Mittwoch.

Die Streitkräfte übten Angriffe auf militärische Ziele eines imaginären Feinds sowie die Reaktion auf einen Gegenschlag.

Putin
Wladimir Putin erhält bei seiner Amtsübernahme im Jahr 1999 den Atomkoffer. - Keystone

Russlands Präsident Wladimir Putin hat seit Beginn des Ukraine-Kriegs angedeutet, dass er bereit sei, Russlands taktische Atomwaffen einzusetzen. Ende Februar versetzte Russland seine Atomstreitkräfte in höhere Alarmbereitschaft.

Der Kremlchef warnte zudem vor einer «blitzschnellen» Vergeltung, falls der Westen direkt in den Ukraine-Konflikt eingreifen sollte.

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Der russische Präsident Wladimir Putin. (Symbolbild) - Keystone

Kaliningrad ist eine russische Enklave an der Ostsee zwischen den beiden EU- und Nato-Mitgliedern Polen und Litauen.

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