Russische Angriffe auf Kriwyj Rih – Ukrainer rücken bei Cherson vor

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Ukraine,

    Die südukrainische Stadt Kriwyj Rih wurde von russischen Streitkräften angegriffen. Währenddessen ziehen sich die Truppen aus Cherson zurück.

    ukraine krieg
    Viele Ex-Häftlinge kehren nun nach Russland zurück – und dort steigt folglich die Kriminalität. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kriwyj Rih wurde von russischen Truppen mit Raketenwerfern angegriffen.
    • Die Bevölkerung wurde zu besonderer Vorsicht aufgerufen.
    • In Cherson hat Russland seinen Rückzug angekündigt.

    Russische Angriffe haben am Mittwochabend die südukrainische Stadt Kriwyj Rih getroffen. Nach Darstellung der ukrainischen Militärverwaltung kamen dabei zahlreiche Kassettenbomben mit Streumunition aus russischen Raketenwerfern zum Einsatz. Die Bevölkerung wurde zu besonderer Vorsicht aufgerufen, um nicht die kleinen, zylinderförmigen Sprengsätze auszulösen.

    Weiter südlich rückten ukrainische Soldaten auf die Stadt Cherson vor. Die russische Militärführung hatte zuvor den Abzug aus der Stadt und vom gesamten rechten Dnipro-Ufer angeordnet. Die ukrainischen Medien berichteten von der «Befreiung» der Ortschaften Prawdino und Kalinowskoje nach schweren Kämpfen der vergangenen Tage. Dem Einmarsch der Ukrainer sei aber der Abzug der Russen aus den beiden Orten vorausgegangen, berichtete die «Ukrajinska Prawda».

    Von russischer Seite wurden Vorbereitungen der ukrainischen Streitkräfte auf ein Vorrücken in Richtung des Atomkraftwerks Saporischschja erkannt. Dazu seien rund um die Stadt Saporischschja rund 7000 ukrainische Soldaten zusammengezogen worden, zitierte die Agentur Tass einen Vertreter der Besatzungsverwaltung, Wladimir Rogow. Unter diesen Truppen seien auch etwa 300 Kommandosoldaten, die für diesen Einsatz speziell in Grossbritannien ausgebildet worden seien. Alle Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden.

    Das russische Militär kontrolliert das südlich von Saporischschja gelegene Atomkraftwerk, das als grösste Atomanlage Europas gilt. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bemüht sich seit Monaten, um das Werk eine Schutzzone ohne Kämpfe einzurichten.

    Weiterlesen

    Brian Keller
    423 Interaktionen
    Menschenrechtsgericht
    Just Eat
    45 Interaktionen
    Umbau

    MEHR IN NEWS

    Radio Energy
    10 Interaktionen
    15 Stellen
    Biohybrider Roboter
    10 Interaktionen
    Muskeln aus Labor

    MEHR AUS UKRAINE

    22 Interaktionen
    Kiew/Moskau
    a
    Tennis-Wirbel
    Russland Angriff Ostukraine
    Kramatorsk
    Wolodymyr Selenskyj Ukraine krieg
    112 Interaktionen
    Zerwürfnis