Tote in russisch besetztem Gebiet Luhansk

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Ukraine,

Im russisch besetzten Gebiet Luhansk sind nach russischen Behördenangaben mindestens vier Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet worden.

ARCHIV - Ukrainische Soldaten des Verteidigungsnachrichtendienstes bereiten den Start der Langstreckendrohne An-196 Ljutyj an einem ungenannten Ort in der Ukraine vor. Foto: Evgeniy Mal...
ARCHIV - Ukrainische Soldaten des Verteidigungsnachrichtendienstes bereiten den Start der Langstreckendrohne An-196 Ljutyj an einem ungenannten Ort in der Ukraine vor. Foto: Evgeniy Mal... - Keystone/AP/Evgeniy Maloletka

Unter Trümmern würden weitere Menschen vermutet, schrieb die mit EU-Sanktionen belegte russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa bei Telegram.

Zuvor hatte der von Moskau eingesetzte Verwalter, Leonid Passetschnik, von 35 Verletzten gesprochen. Drohnen seien in eine Berufsschule und ein Wohnheim in Starobilsk eingeschlagen, in dem sich 86 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren befanden, teilte er mit.

Die Angaben lassen sich unabhängig nicht prüfen.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Tag für Tag werden dabei Zivilisten in der Ukraine verletzt oder getötet.

Moskaus Militär attackiert systematisch die Energieinfrastruktur; im Winter mussten bei Frosttemperaturen Millionen Menschen ohne Heizung, Strom und Wasser ausharren.

Russland annektierte bereits 2014 die Schwarzmeerhalbinsel Krim und nach Beginn der grossangelegten Invasion 2022 auch die Gebiete Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson. Verhandlungen, bei denen zuletzt die USA vermittelt hatten, liegen derzeit auf Eis.

Moskau beharrt auf seinen Maximalzielen. Dazu gehört auch, dass Kiew seine Armee aus den bislang nicht von Russland eroberten Gebieten im Donbass, den die Regionen Donezk und Luhansk bilden, abzieht.

Die Ukraine lehnt solche Gebietsgeschenke ab. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie auch Ziele in Russland an. Die Zahlen der Opfer und das Ausmass der Schäden stehen aber in keinem Verhältnis zu den hohen Opferzahlen und Zerstörungen durch Russland in der Ukraine.

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