Auch Portugal diskutiert über eine Lieferung von Leopard-Panzern an die Ukraine. Eine Entscheidung soll in den kommenden Tagen gefällt werden.
Ein Panzer vom Typ Leopard 2, hier aus den Beständen der polnischen Armee.
Ein Panzer vom Typ Leopard 2, hier aus den Beständen der polnischen Armee. - Armin Weigel/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die portugiesischen Streitkräfte verfügen über 37 Leopard-Kampfpanzer.
  • Nun diskutiert die Regierung ebenfalls über eine Lieferung an die Ukraine.
  • Jedoch müsse noch geprüft werden, welche Auswirkungen das auf die Armee habe.

Portugals Regierung will «in den kommenden Tagen» über die Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine entscheiden. Das sagte Verteidigungsministerin Helena Carreiras am Mittwoch, wie die Nachrichtenagentur Lusa meldete.

Zunächst müsse noch geprüft werden, welche Auswirkungen die Abgabe solcher Panzer auf die Verteidigungsfähigkeit der portugiesischen Armee haben würde.

«Es besteht aber kein Zweifel: Portugal wird sich beteiligen und der Ukraine helfen, ihre Kapazitäten im Bereich von Leopard-2-Panzern auszubauen», sagte Carreiras laut Lusa. Einen Bericht der Zeitung «Correio da Manhã», wonach Portugal die Lieferung von vier Leopard-Panzern vorbereitet, bestätigte die Ministerin nicht.

Zuvor hatte Bundeskanzler Olaf Scholz im Bundestag die Lieferung von Leopard-Panzern aus Deutschland an die Ukraine angekündigt und die Weitergabe des deutschen Panzers auch anderen Ländern erlaubt.

Die portugiesischen Streitkräfte verfügen über 37 Leopard 2A6, die ab 2008 gebraucht den Niederlanden abgekauft wurden.

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