Im Stadtzentrum von Würzburg hat es einen Messerangriff mit Toten und Verletzten gegeben.
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Blaulicht - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Angreifer laut Polizei überwältigt - Kein Hinweis auf weitere Täter.

«Der Angreifer wurde nach polizeilichem Schusswaffengebrauch überwältigt» und festgenommen, erklärte die Polizei Unterfranken am Freitagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter. Demnach gibt es keine Hinweise auf weitere Täter. Medienberichten zufolge starben drei Menschen.

Wie die in Würzburg ansässige «Main Post» unter Verweis auf Polizeikreise berichtete, wurden bei einem «Amoklauf» drei Menschen getötet und mindestens sechs weitere schwer verletzt. Ein Mann habe mit einem Messer Passanten in der Innenstadt angegriffen. Die Behörden bestätigten diese Angaben zunächst nicht.

Wie die Zeitung weiter berichtete, trafen Bayerns Innensminister Joachim Herrmann und Staatssekretär Gerhard Eck (beide CSU) in Würzburg ein, um sich über die Lage zu informieren. Eck bestätigte demnach, dass drei Menschen getötet wurden, und sprach von zehn Verletzten, drei oder vier davon schwer.

Ebenfalls nach Angaben des Staatssekretärs und laut «Main Post» wurde der mutmassliche Täter angeschossen, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr. Das Tatmotiv sei noch unbekannt. Der Bayerische Rundfunk berichtete unter Verweis auf Polizeikreise, der Mann sei psychisch krank.

Auf Handy-Videos in den Online-Netzwerken war zu sehen, wie sich Menschen einem barfüssigen Mann mit Messer in der Hand entgegenstellen. Die Authenzität der Aufnahmen war zunächst nicht zu überprüfen. Die Polizei forderte die Internet-Nutzer auf, Bilder und Videos aus Respekt für die «Privatsphäre der Opfer» nicht weiterzuverbreiten.

Die Polizei sperrte den Bereich um den zentralen Barbarossaplatz nach eigenen Angaben weitläufig ab. «Wir sind nach wie vor mit starken Kräften vor Ort», erklärten die Sicherheitskräfte. Es bestehe aber «keine Gefahr mehr».

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