Österreich macht 2025 knapp 30 Tonnen Kriegsmaterial unschädlich
Der Entminungsdienst des österreichischen Bundesheeres hat im vergangenen Jahr knapp 30 Tonnen an Kriegsmaterial unschädlich gemacht. Österreichweit wurden 1094 Funde gemeldet und abgearbeitet.

Darunter hätten sich auch besonders gefährliche Funde befunden, wie 172 Streubomben, vier Anti-Personen-Minen sowie 13 Bombenblindgänger mit einem Gewicht von über 50 Kilogramm, teilte der Entminungsdienst mit. Diese Kampfmittel unterliegen internationalen Melde- und Vernichtungsverpflichtungen und hätten «höchste fachliche Expertise bei der Entschärfung» erfordert, hiess es.
Aus Gewässern wurden von der Tauchgruppe des Entminungsdienstes im vergangenen Jahr 5589 Kilogramm Kriegsmaterial geborgen. Die Alpingruppe machte im hochalpinen Grenzgebiet zu Italien 211 Kilogramm sprengkräftiger Altmunition unschädlich.
Die österreichische Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) lobte die «eindrucksvollen» Leistungen des Entminungsdienstes. Zudem betonte Tanner, wie wichtig diese «professionelle Vorsorge für die Sicherheit der Bevölkerung» sei.
Der Entminungsdienst ist für die Sicherung, den Transport, die Verwahrung und die Vernichtung von Kriegsmaterial aus der Zeit vor 1955 zuständig. Die Einsätze erfolgen im gesamten Land.










