Migration

    OECD: Höchststand an Migration – auch Schweiz mit Rekord

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Frankreich,

    2023 gab es einen Rekord an Einwanderung in die 38 OECD-Staaten.

    Im Jahr 2020 ist die Migration in die Mitgliedsländer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) um einen Drittel zurückgegangen. (Symbolbild)
    Zuwanderungsrekord in OECD-Mitgliedsstaaten und der Schweiz. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    2023 sind im zweiten Jahr in Folge so viele Menschen wie noch nie in die 38 Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eingewandert. Insgesamt sind 6,5 Millionen Migranten angekommen. Auch die Schweiz verzeichnete mit 144'500 Einwanderungen einen Höchststand.

    Das geht aus dem OECD-Migrationsausblick 2024 hervor, den die Organisation mit Sitz in Paris am Donnerstag veröffentlichte. Besonders bemerkenswert sei demnach die Zunahme temporärer Arbeitsmigration sowie die Rekordzahlen bei Asylgesuchen. Fast ein Drittel der Migration ging allerdings nach wie vor auf den Nachzug von Familien zurück.

    Schweizer Wirtschaft zieht Arbeitskräfte an

    Auch die Schweiz verzeichnete einen Zuwachs von Asylsuchenden. Insgesamt stieg die Zahl der Gesuche 2023 um 23 Prozent auf knapp über 30'000. Doch den grössten Anteil der Zuwanderung, über 70 Prozent, stammt aus einem EU- oder Efta-Mitgliedsstaat.

    Sie lässt sich damit auf die Personenfreizügigkeit und den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft zurückführen. Die Zuwanderung aus EU-/Efta-Staaten wuchs um 14,1 Prozent, jene aus Drittstaaten um 6,3 Prozent. Insgesamt lebten 2,3 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz.

    Zuwanderungsrückgang in einigen Ländern

    Von den 38 OECD-Staaten wiesen die USA mit 1,2 Millionen Migrantinnen und Migranten die grösste Zuwanderung aus. Das ist der höchste Stand seit 2006. Auf alle OECD-Mitglieder betrachtet, gab es in gut einem Drittel neue Zuwanderungsrekorde, besonders in Grossbritannien (747'000) oder auch in Kanada (472'000) und Frankreich (298'000).

    In Dänemark, Estland, Israel, Italien, Litauen oder Neuseeland sanken die Zuwanderungszahlen hingegen. 38 Staaten sind Mitglieder der OECD. Darunter die Industriestaaten Europas, Nordamerikas, Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #6262 (nicht angemeldet)

    Und warum veroeffentlicht dann das SEM, ein Foto der Verabschiedung meiner Tante, am Flughafen, welche, immerhin, aufgrund ihres Reichtums/Vermoegens, mit einer Privatmaschine zurueck i.d. Staaten fliegt?

    Weiterlesen

    Asylgesuche schweiz
    11 Interaktionen
    Im September

    MEHR IN NEWS

    Elm GL
    2 Interaktionen
    In Elm GL
    Hilfswerke
    22 Interaktionen
    Studie
    X
    28 Interaktionen
    Lieber Werbeverbot
    Dällikon Polizeieinsatz
    Einsatz in Dällikon

    MEHR MIGRATION

    13 Interaktionen
    Brüssel
    Staatssekretariat für Migration
    10 Interaktionen
    Bern
    italien sardinien wahlen
    20 Interaktionen
    Rom
    30 Interaktionen
    Bern

    MEHR AUS FRANKREICH

    Disneyland Paris
    16 Interaktionen
    Paris
    -
    29 Interaktionen
    Tabubruch
    Frankreichs Gymnasien
    7 Interaktionen
    Proteste