Neues Rekord-Tief an den Rhein-Pegeln

Keystone-SDA
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Deutschland,

Die Pegelstände am Rhein sind in Deutschland noch weiter gesunken und haben an allen vier grossen Messstationen in Nordrhein-Westfalen neue historische Tiefstwerte erreicht.

Rhein
Der Anleger eines Rudervereines gegenüber der Villa Hammerschmidt in Bonn (D) liegt auf dem Trockenen. - keystone

In Düsseldorf war der Pegelstand mit 15 Zentimetern so niedrig wie noch nie und unterschritt das erst wenige Tage alte Rekordtief von 20 Zentimetern deutlich, wie aus Daten des Wasserstrassen- und Schifffahrtsamtes Rhein hervorgeht.

Am Pegel Duisburg-Ruhrort betrug der Wert 145 Zentimeter und unterbot damit den bisherigen Tiefstand vom vergangenen Sonntag (148 Zentimeter). Die Pegelstände der einzelnen Messstationen am Rhein sind nicht direkt miteinander vergleichbar, da es keinen einheitlichen Nullpunkt für alle Pegel gibt.

In Köln war der Pegelstand schon am Donnerstag unter den erst vor wenigen Tagen gemessenen historischen Tiefstwert von 67 Zentimetern gefallen und sank dann weiter auf nun 60 Zentimeter.

In Emmerich bewegt sich der Pegelstand bereits seit Tagen im negativen Bereich und der Schwimmer des Pegels liegt trocken – eine Sonde liefert die Daten. Inzwischen ist der Wert auf den neuen Tiefstand von minus sechs Zentimeter gesunken. Laut Prognose soll er am Samstag sogar auf minus acht zurückgehen.

Erholung ist in nächster Zeit nicht in Sicht: Bis einschliesslich Dienstag werden die Pegelstände laut Prognose allenfalls um wenige Zentimeter steigen und somit auf niedrigem Niveau verharren.

Die Fahrrinne im Rhein ist wesentlich tiefer als der jeweilige Pegelstand am Ufer. In Köln etwa sind es beispielsweise 1,11 Meter mehr. Schiffe können zwar weiter fahren, allerdings nur mit viel weniger Fracht als normalerweise.

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Kommentare

User #2019 (nicht angemeldet)

Das sieht schlimm aus. Und im Frühling haben wir wieder Überschwemmungen. Es ist höchste Zeit, zu reagieren und auf solche Szenarien vorbereitet zu sein. Liebe Politiker.

User #4281 (nicht angemeldet)

Dumm seien die Klimaschützer und die Forscher und die Naturschützer. Gescheit seien die Öl-Lobbyisten, die wählt man dann gleich zum Bundesrat. Hundertausende Millionen Subventionen an die Agrarindutrie welche jegliche Natur vernichtet und ausbeutet, Autoindustrie, Flugindustrie, Bau- und Rohstroffinudustrie fördern, nicht kontrollieren und mit Steuergeldern aufpumpen und wir normalen Bürger dürfen nicht mal mehr unseren Garten bewässern, während Bauern & Co. weiterhin gratis Wasser abzapfen dürfen. Läuft gut. Mit voller Absicht in die Apokalypse. Hauptsache die Fridays For Future Kids einsperren und draufprügeln.

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