Cannabis

Neue Webseite informiert Teenager zu Gefahren von Cannabis

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Deutschland,

Rund jeder zehnte 12- bis 17-Jährige hat schon einmal Cannabis probiert. Wer dabei bleibt, bekommt schnell gesundheitliche Probleme. Welche Risiken das Kiffen mit sich bringt, vermittelt nun eine neue Internetseite.

Um Drogenprobleme mit Cannabis zu verhindern, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nun eine neue Präventions-Webseite für Jugendliche gestartet. Foto: Oliver Berg/dpa
Um Drogenprobleme mit Cannabis zu verhindern, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nun eine neue Präventions-Webseite für Jugendliche gestartet. Foto: Oliver Berg/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Kann Kiffen ein Freundschaftskiller sein? Antworten auf solche Fragen finden Teenager nun auf einer neuen Website im Internet: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung haben digitale Informationsangebote zu Cannabis unter der Adresse «cannabispraevention.de» gebündelt.

Die Kids würden dabei nicht mit langweiligen Phrasen konfrontiert, sagte die Drogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU). Darüber hinaus gebe es umfangreiche Materialien für Eltern, Lehrer und alle, die Kinder und Jugendliche darin bestärken wollten, erst gar nicht mit dem Kiffen anzufangen.

Nach aktuellen Zahlen der Bundeszentrale hat bundesweit rund jeder zehnte 12- bis 17-Jährige Cannabis schon einmal konsumiert. Bei den 18- bis 25-Jährigen sei es bereits fast die Hälfte (46,4 Prozent). Damit sei Cannabis in Deutschland nach wie vor die am häufigsten genutzte illegale Droge, und die Konsumzahlen stiegen seit Jahren.

«Je früher, je häufiger und je intensiver Cannabis konsumiert wird, desto höher ist das Risiko langfristiger gesundheitlicher Folgen wie beispielsweise Depressionen, Psychosen, kognitive Defizite sowie Suchtgefährdung», ergänzte Heidrun Thaiss für die Bundeszentrale.

Begleitet werde der Start des Internetangebots von der Social-Media-Kampagne . Sie soll junge Menschen zur kritischen Auseinandersetzung mit der Substanz Cannabis anregen.

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