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    Nato geht von grossen russischen Verlusten aus

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    Belgien,

    Russland hat einen erheblichen Teil seiner konventionellen Streitkräfte verloren, sagt die Nato. Hoffnungen auf einen baldigen Frieden gibt es allerdings nicht.

    Russische Soldaten
    Im ostukrainischen Gebiet Donezk wurden nach Angaben der örtlichen Behörden im Dorf Swaniwka, südlich von Siwersk, fünf Zivilisten von russischen Soldaten erschossen. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russland hat nach Einschätzungen der Nato bereits über 300'000 Soldaten verloren.
    • Allerdings gebe es kaum Hoffnung auf ein schnelles Ende des Ukraine-Kriegs.
    • Wladimir Putin habe eine hohe Toleranzschwelle, was Opfer angeht, sagt Jens Stoltenberg.

    Nach Einschätzung der Nato hat die Zahl der in der Ukraine getöteten oder verwundeten russischen Soldaten die Marke von 300'000 überschritten.

    «Militärisch hat Russland einen erheblichen Teil seiner konventionellen Streitkräfte verloren», sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nach einem Bündnistreffen mit dem ukrainische Aussenminister Dmytro Kuleba in Brüssel. Dazu gehörten auch Hunderte Flugzeuge und Tausende Panzer.

    Nato
    Der ukrainische Aussenminister Dmytro Kuleba (l) und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel. - Virginia Mayo/AP

    Zugleich warnte Stoltenberg davor, grosse Hoffnungen daraufzusetzen, dass die Verluste zu einem schnellen Ende des Kriegs in der Ukraine führen. Der russische Präsident Wladimir Putin habe eine hohe Toleranzschwelle, was die Opfer angehe, sagte der Norweger. Die russischen Ziele in der Ukraine hätten sich nicht geändert.

    Glauben Sie an ein baldiges Ende des Ukraine-Kriegs?

    Wie viele der russischen Opfer nach Einschätzung der Nato Tote sind, sagte Stoltenberg nicht. Auch zu Verlusten auf ukrainischer Seite gab es keine Angaben. Stoltenberg betonte stattdessen die Erfolge des Landes im Abwehrkampf gegen die Invasoren aus Russland.

    50 Prozent des besetzten Territoriums zurückerobert

    Die Ukraine habe im vergangenen Jahr die Schlachten um Kiew, Charkiw und Cherson gewonnen und füge Russland auch in diesem Jahr schwere Verluste zu, sagte er. Mittlerweile habe das Land 50 Prozent des ursprünglich von Russland besetzten Territoriums zurückerobert. Zudem sei im Schwarzen Meer die russische Flotte zurückgedrängt worden, was die Einrichtung von Routen für den Getreideexport ermöglicht hätte.

    Wladimir Putin
    Russlands Präsident Wladimir Putin. (Archivbild) - keystone

    «Am wichtigsten ist, dass sich die Ukraine als souveräne, unabhängige Nation durchgesetzt hat», fügte Stoltenberg hinzu. «Das ist eine wichtige Errungenschaft – ein grosser Gewinn.» Russland werde hingegen immer abhängiger von China.

    «Moskau verpfändet seine Zukunft an Peking», sagte er. Während die Ukraine vorangekommen sei, sei Russland zurückgefallen und nun «politisch, militärisch und wirtschaftlich schwächer».

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