Nach WM-Aus: Ausschreitungen in 183 französischen Städten
Nach Frankreichs Niederlage im Halbfinale der Fussball-WM gegen Spanien ist es in zahlreichen Städten zu Gewalt gekommen, ohne dass es aber nach einer Bewertung des Innenministeriums zu schwerwiegenden Vorfällen kam.

In 183 Städten, darunter insbesondere in Paris und Lyon, gab es Konfrontationen mit der Polizei, wie das Ministerium in Paris mitteilte. 342 Menschen wurden festgenommen, wovon 250 in Polizeigewahrsam kamen. In 688 Fällen wurden Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beschossen, 1.128 Böller wurden beschlagnahmt.
Das Halbfinalspiel fiel in Frankreich auf den Nationalfeiertag, den 14. Juli, rund um den es traditionell häufig zu Ausschreitungen, Sachbeschädigungen und Brandstiftungen kommt.
Bereits in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli habe es in 141 Städten Gewalt und Brandstiftungen gegeben, zudem seien trotz Verbots Feuerwerkskörper abgefeuert worden, teilte das Ministerium mit. 188 Menschen wurden festgenommen. An beiden Tagen zusammengerechnet wurden in Frankreich landesweit 701 Autos in Brand gesteckt.










