Nach Unwettern auf Kreta: Athen greift Menschen unter die Arme

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    Griechenland,

    Auf der beliebten Ferieninsel Kreta ist es zu heftigen Unwettern gekommen. Nun liefert die griechische Regierung Unterstützung.

    Unwetter
    Die Unwetter haben auf Kreta enorme Schäden angerichtet. - EPA/NIKOS CHALKIADAKIS

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auf der griechischen Insel Kreta haben am Wochenende heftige Unwetter gewütet.
    • Die angerichteten Schäden sind enorm.
    • Athen schickt der Kommunalbehörde nun ein Hilfspaket.

    Die Schäden, die die schweren Herbststürme am Wochenende auf der Ferieninsel Kreta angerichtet haben, sind nach Angaben der Regierung in Athen enorm. Betroffen ist vor allem die Region um den Ferienort Agia Pelagia nahe Heraklion.

    Wie der staatliche Rundfunk (ERT) am Montag berichtete, sollen die Einwohner, deren Häuser oder Unternehmen beschädigt wurden, eine Soforthilfe in Höhe von 6000 Euro erhalten.

    Kreta
    Nun greift Athen der Bevölkerung unter die Arme. - EPA/NIKOS CHALKIADAKIS

    Zudem bekommt die Kommunalbehörde 400'000 Euro, um zerstörte Infrastruktur wie Elektrizitäts- und Wasserleitungen zu reparieren und die gewaltigen Schlammmassen aus den Strassen zu entfernen. Die Schulen blieben am Montag geschlossen.

    Unwetter nicht ungewöhnlich

    Das Phänomen der Herbststürme im Oktober sei für das Mittelmeer nicht ungewöhnlich, sagten Meteorologen in griechischen Medien. Die Ausmasse und die Intensität der Unwetter nähmen jedoch zu, was auf den Klimawandel zurückzuführen sei.

    Binnen einer Stunde war nach Angaben des Wetteramtes in dem betroffenen Gebiet soviel Regen niedergegangen wie sonst im gesamten Monat Oktober. Der Herbststurm sei «das schlimmste Unwetter der letzten 100 Jahre» gewesen, sagte der Gouverneur der Region Stavros Arnaoutakis.

    Am Montag schien wieder in den meisten Orten auf Kreta die Sonne. Das Unwetter erreichte derweil abgeschwächt die Mittelmeerinsel Zypern.

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