Nach dem verspäteten Personalwechsel auf der «Polarstern» vor vier Wochen ist das Versorgungsschiff «Kapitan Dranitsyn» mit der alten Crew im norwegischen Tromsø angekommen.
Polarstern
Das Forschungsschiff Polarstern liegt eingefroren im Eis der Zentralarktis. Foto: Manuel Ernst/Alfred-Wegener-Institut, Helmhol/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Auf der «Polarstern», die seit September 2019 ein Jahr lang durch die zentrale Arktis driftet, ist die Mannschaft bereits zweimal ausgetauscht worden.

Am Mittwoch sollen die Wissenschaftler nach Bremen fliegen, wie ein Sprecher des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts sagte. Wegen der Corona-Krise seien dafür Charterflüge geplant. 

Auf der «Polarstern», die seit September 2019 ein Jahr lang durch die zentrale Arktis driftet, ist die Mannschaft bereits zweimal ausgetauscht worden. Der letzte Personalwechsel hatte sich um rund zwei Wochen verzögert, weil die «Kapitan Dranitsyn» nur sehr langsam durch das dichte winterliche Eis vordringen konnte. Auf dem Rückweg musste sie auf See von einem anderen Eisbrecher betankt werden, um zurück nach Norwegen fahren zu können.

In Bremen angekommen, soll die internationale Crew wegen des Coronavirus am Flughafen separat abgefertigt werden. Mitglieder, die nicht aus Deutschland kommen, sollen zunächst in einem Hotel untergebracht und von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes Bremen untersucht werden, teilte der Senat mit. Erst danach sollen sie in ihre Heimatländer weiterreisen.

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