Erdbeben

    Nach Erdbeben in Izmir beenden Rettungskräfte Arbeiten – 114 Tote

    Keystone-SDA
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    Türkei,

    107 Menschen konnten gerettet werden, 114 starben. Nach dem schweren Erdbeben im türkischen Izmir beendeten die Rettungskräfte die Bergungsarbeiten.

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    Mitglieder von Rettungsdiensten stehen für eine Lagebesprechung zusammen. Fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben im türkischen Izmir haben Einsatzkräfte die Rettungsarbeiten beendet. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Letzten Freitag erschütterte ein Erdbeben Teile der Westtürkei und Griechenland.
    • 114 Menschen starben dabei.
    • Nun beendeten die Rettungskräfte die Bergungsarbeiten.

    Fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben im türkischen Izmir haben Einsatzkräfte die Rettungsarbeiten beendet. «Die Such- und Rettungsteams haben ihre Arbeit abgeschlossen.» Dies teilte der Vorsitzende der türkischen Katastrophenschutzbehörde Afad, Mehmet Güllüoglu, am Mittwoch via Twitter mit.

    Umwelt- und Städteminister Murat Kurum sagte, die Zahl der Toten liege nun bei 114. «Unser Schmerz ist sehr gross. So Gott will werden wir in Solidarität miteinander die Wunden unserer Geschwister in Izmir alle gemeinsam heilen.»

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    Rettungskräfte suchen nach Überlebenden an der Stelle eines eingestürzten Gebäudes nach einem Erdbeben der Stärke 7,0 im Bezirk Bayrakli in Izmir. - epa

    Einsatzkräfte hätten 107 Menschen gerettet, 6600 Menschen seien derzeit in Zelten untergekommen, so Kurum. Bei dem schweren Beben am Freitagnachmittag in der Ägäis waren Teile der Westtürkei und auch Griechenlands erschüttert worden. Mehr als 1000 Menschen wurden Kurum zufolge verletzt. Auf der griechischen Insel Samos wurden zwei Jugendliche von Trümmern einer einstürzenden Mauer erschlagen.

    Das Zentrum des Bebens lag den Behörden zufolge im Meer vor der türkischen Provinz Izmir. Die türkische Katastrophenbehörde gab die Stärke mit 6,6 an, die US-Erdbebenbehörde USGS sogar mit 7. Sowohl auf Samos als auch an der türkischen Westküste trat beim Tsunami nach dem Beben das Wasser über die Ufer.

    In der Türkei verlaufen mehrere Verwerfungslinien und das Land wird immer wieder von schweren Erdbeben erschüttert. Erst im Januar waren bei zwei Beben in den osttürkischen Städten Elazig und Malatya mehr als 40 Menschen getötet worden. Auch die Millionenmetrople Istanbul ist stark erdbebengefährdet.

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