Erdbeben

    Nach Erdbeben: Erste EU-Hilfe-Flugzeuge in Syrien gelandet

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    Syrien,

    Nach der Katastrophe an der türkisch-syrischen Grenze sind mehrere hundert Tonnen Hilfsgüter nach Damaskus geliefert worden. Das ist jedoch nur der Anfang.

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    Angesichts des verheerenden Erdbebens mit hunderten Todesopfern versprach Irans Regierung rasche Unterstützung für Afghanistan. (Archivbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die ersten Flugzeuge mit Hilfsgütern sind nach dem Erdbeben in Syrien gelandete.
    • Sie lieferten Hilfe aus EU-Lagern in Dubai und Brindisi in Italien.
    • Über diese Luftbrücke sollen 420 Tonnen Hilfsgüter geliefert werden.

    Als Teil einer humanitären Luftbrücke für Syrien sind zwei Flugzeuge mit Hilfsgütern in der Hauptstadt Damaskus gelandet. Sie lieferten unter anderem winterfeste Zelte, Ausrüstung für Unterkünfte und Heizgeräte, wie die EU-Kommission am Sonntag mitteilte.

    Es seien die ersten Flüge dieser Art, die in Damaskus gelandet sind, weitere sollten folgen. Sie liefern Hilfe aus EU-Lagern in Dubai sowie Brindisi in Italien. Diese gehen an die Bevölkerung sowohl in den von der Regierung kontrollierten als auch in den nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten.

    Materielle und humanitäre Hilfe

    Insgesamt werden den Angaben zufolge über diese Luftbrücke 420 Tonnen Hilfsgüter geliefert. 225 Tonnen davon im Wert von 1,1 Millionen Euro kämen aus EU-eigenen Beständen. Zusätzlich hätten Deutschland und 14 weitere europäische Länder Hilfe angeboten, nachdem Syrien den EU-Katastrophenschutzmechanismus aktiviert hatte.

    Insgesamt habe die EU bislang mit humanitärer Hilfe im Wert von 10 Millionen Euro auf die Erdbebenfolgen in Syrien reagiert. Mehr als 6 Millionen Euro davon seien im Rahmen laufender humanitärer Projekte umgewidmet worden.

    Weitere Retter entsandt

    Zur Unterstützung der Arbeiten in der Türkei seien 1650 Retter und 110 Suchhunde entsandt worden. Die Rettungsteams hätten ihre Arbeit mittlerweile eingestellt. Fünf medizinische Teams aus Albanien, Belgien, Frankreich, Italien und Spanien seien weiter vor Ort und hätten bereits mehr als 4000 Menschen behandelt. 20 EU-Staaten hätten Unterkünfte, medizinische Ausrüstung, Lebensmittel und Kleidung zur Verfügung gestellt.

    Die EU habe 5,7 Millionen Euro für humanitäre Hilfe zur Unterstützung der in der Türkei betroffenen Menschen bereitgestellt. Mitte März ist eine internationale Geberkonferenz für die Opfer der Erdbebenkatastrophe mit mehr als 50.000 Toten geplant.

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