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    Regierung: «Schockierende» Zustände in syrischem Lager

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    Syrien,

    Im Lager al-Hol in Syrien lebten nach Angaben der Regierung in Damaskus zuletzt Tausende Menschen unter schrecklichen Bedingungen.

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    Das Al-Hol-Lager in Syrien. - AFP/Archiv

    Das Lager gleiche einem «Internierungslager» in einer Wüste, wo Tausende Menschen «in schockierenden Zuständen» lebten, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Zuletzt hätten 23.500 Menschen in dem Lager gelebt, viele davon mit chronischen Krankheiten. Unter den Campbewohnern seien auch etwa 6.500 Menschen aus mehr als 40 weiteren Ländern.

    Das Lager im Nordosten Syriens wurde der zuständigen Nichtregierungsorganisation SSU zufolge am Sonntag geschlossen. Rund 22.000 Iraker wurden in ihr Heimatland verlegt, das an Syrien grenzt. Vertreter der Übergangsregierung hatten in den vergangenen Tagen damit begonnen, das Camp aufzulösen. Vor Ankunft der Sicherheitskräfte hätten viele Menschen versucht, durch Löcher im 17 Kilometer langen Zaun und mit Hilfe von Schleusern auszubrechen.

    Al-Hol war das grösste Lager für Angehörige von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Es war offiziell kein Gefängnis, wurde von Bewohnern aber oft als ein solches beschrieben. Freiwillige Ausreisen waren nicht möglich. IS-Kämpfer habe es dort nicht gegeben, sagte der Sprecher des Innenministeriums in Damaskus heute. Der IS soll aber starken Einfluss auf Bewohner des Lagers gehabt haben.

    Die syrische Übergangsregierung hatte Anfang des Jahres eine Offensive im Norden und Nordosten des Landes gestartet, um auch die bis dahin kurdisch geführten Gebiete Syriens unter ihre Kontrolle zu bringen. Davor stand al-Hol unter kurdischer Kontrolle.

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    Kommentare

    User #4182 (nicht angemeldet)

    Wir leben dank unseren Politikern in Europa auch bald unter schrecklichen Bedingungen.

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