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Mordanklage nach qualvollem Tod eines Vierjährigen

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Deutschland,

Anfang des Jahres kommt ein vierjähriger Junge in Niedersachsen auf grausame Weise ums Leben. Jetzt ist Anklage gegen den Lebensgefährten der Mutter erhoben worden.

Zeichen der Trauer und Anteilnahme im Januar 2023 in Barsinghausen nach dem Tod des Vierjährigen.
Zeichen der Trauer und Anteilnahme im Januar 2023 in Barsinghausen nach dem Tod des Vierjährigen. - Moritz Frankenberg/dpa

Nach dem Tod eines Vierjährigen in Barsinghausen in Niedersachsen hat die Staatsanwaltschaft Hannover Anklage wegen Mordes gegen den 33 Jahre alten Lebensgefährten der Mutter erhoben. Der 28-jährigen Mutter wird Mord durch Unterlassen vorgeworfen. Zudem ist das Paar wegen schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen und Freiheitsberaubung angeklagt.

Am 12. Januar 2023 soll der 33-Jährige dem kleinen Jungen mit einem harten Gegenstand zahlreiche Schläge gegen den Kopf und Körper versetzt haben, um ihn zu töten. Zudem soll er dem Kind schwere sexuelle Gewalt angetan haben. Der Junge starb noch in der Nacht in der Wohnung in Barsinghausen.

Zunächst hatten der Mann mit deutscher und polnischer Staatsangehörigkeit und die Polin die Verletzungen des Vierjährigen mit einem Treppensturz zu erklären versucht. Schon seitdem die Frau im Mai 2022 zu dem 33-Jährigen gezogen war, sollen der Junge und seine sechsjährige Schwester regelmässig geschlagen, gequält und zeitweise in einen unbeheizten dunklen Abstellraum eingesperrt worden sein.

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