Derzeit breitet sich die neue Corona-Variante Omikron aus. Moderna arbeitet bereits seit Donnerstag an einem Impfstoff.
Viele Menschen ziehen den Impfstoff von Bionech/Pfizer dem Moderna-Vakzin vor. Dabei deuten Studien darauf hin, dass Modernas Spikevax besser vor der Delta-Variante schützt. Foto: Stefan Puchner/dpa
Viele Menschen ziehen den Impfstoff von Bionech/Pfizer dem Moderna-Vakzin vor. Dabei deuten Studien darauf hin, dass Modernas Spikevax besser vor der Delta-Variante schützt. Foto: Stefan Puchner/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Moderna arbeitet seit Donnerstag an einem Impfstoff gegen die neue Corona-Variante.
  • Hunderte Mitarbeiter begannen an Thanksgiving, an entsprechenden Anpassungen zu arbeiten.
  • Es ist allerdings noch nicht klar, ob ein neuer Impfstoff hergestellt werden muss.

Der Impfstoffhersteller Moderna hat bereits am gerade vergangenen Thanksgiving-Feiertag mit der Arbeit an einem Impfstoff gegen die Omikron-Variante begonnen. Hunderte seiner Mitarbeiter hätten nach ersten Veröffentlichungen zur Mutante direkt an dem in den USA üblicherweise gross gefeierten Festtag angefangen, an einer entsprechenden Anpassung des Corona-Impfstoffs zu arbeiten, sagte der Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton, am Sonntag in einem BBC-Interview. Thanksgiving fiel in diesem Jahr auf den 25. November – also den vergangenen Donnerstag.

Es werde noch einige Wochen dauern, bis man gesicherte Erkenntnisse darüber habe, wie sehr sich die neue Corona-Variante der Wirkung der aktuellen Impfstoffe entziehe und ob ein neues Vakzin produziert werden müsse. Sollte dies der Fall sein, rechne er damit, dass dieser Anfang 2022 in grossem Massstab hergestellt werden könnte. Wie auch das Mittel von Biontech gehört das Vakzin von Moderna zu den mRNA-Impfstoffen, deren Anpassung an neue Varianten als relativ gut machbar gilt.

«Das ist ein gefährlich erscheinendes Virus», sagte Burton. «Aber ich denke, wir haben jetzt viele Werkzeuge in unserem Arsenal, um es zu bekämpfen, also bin ich optimistisch.» Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als «besorgniserregend» eingestuft.

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