Solothurner Firmen exportieren 2025 deutlich weniger
Die Solothurner Exportwirtschaft blickt auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2025 zurück. Die Ausfuhren sind 2025 im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent zurückgegangen.

Während die Uhrenindustrie und die Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM) zweistellige Einbussen erlitten, erwies sich die Medizinaltechnik als stabiler Anker. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Exportmonitor des Amtes für Finanzen, der kantonalen Standortförderung und der Handelskammer hervor.
Im Jahr 2025 beliefen sich die Exporte des Kantons Solothurn auf insgesamt 4,55 Milliarden Franken, nachdem sie im Vorjahr noch bei 5,04 Milliarden Franken gelegen hatten. Dies entspricht einem Minus von 10 Prozent.
Besonders das dritte Quartal war mit einem Rückgang von 13,9 Prozent schwierig, während sich der negative Trend im vierten Quartal (minus 7 Prozent) bereits etwas abschwächte, wie es weiter hiess. Der Dezember habe mit einem Plus von 6,6 Prozent sogar positiv abgeschlossen.
Die grössten Einbussen verzeichnete die Uhrenindustrie mit einem Minus von 20 Prozent. Insgesamt zeigten die Daten aus dem vergangenen Januar eine Stabilisierung der Gesamtexporte auf Vorjahresniveau. Entscheidend bleibe die Entwicklung der europäischen Nachfrage.






