Mit Hantavirus infizierte Französin in kritischem Zustand
Eine mit dem Hantavirus infizierte Französin befindet sich in kritischem Zustand.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Frau, die sich mit dem Hantavirus infizierte, befindet sich auf der Intensivstation.
- Die Französin war mit dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» unterwegs.
- Sie ist an eine künstliche Lunge angeschlossen worden.
Die Frau liege auf der Intensivstation in einem Spital in Paris, sagte Frankreichs Gesundheitsministerin Stéphanie Rist.
Die Lunge der Frau sei von dem Virus angegriffen, sagte der Infektiologe Xavier Lescure. Sie sei an eine künstliche Lunge angeschlossen worden.
Die Frau gehört zu den fünf Franzosen, die mit dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» unterwegs waren, das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffen war. Die übrigen vier Passagiere aus Frankreich sind bisher negativ auf das Virus getestet. Sie und ihre Kontaktpersonen sind im Spital isoliert.

Das Schiff war am Sonntag nach Teneriffa gekommen. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen waren noch am selben Tag erste Sonderflüge gestartet. Dies, um die Menschen aus insgesamt 23 Nationen in ihre Heimat zu bringen und eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Insgesamt starben bisher drei Passagiere der «Hondius», bei denen eine Infektion mit dem Hantavirus-Typ Andesvirus nachgewiesen wurde oder vermutet wird.












