Deutschland hat sich dazu entschieden, Leopard-Panzer an die Ukraine zu liefern. Der frühere ukrainische Botschafter stellt nun weitergehende Forderungen.
Andrij Melnyk
Andrij Melnyk - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Andrij Melnyk begrüsst die geplanten Leopard-Lieferungen aus Deutschland.
  • «Halleluja! Jesus Christus!», kommentiert er auf Twitter.
  • Zugleich fordert er moderne Kampfjets.

Der frühere ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, begrüsst die geplante Lieferung deutscher Leopard-Kampfpanzer an sein Land – und stellt sogleich weitergehende Forderungen nach modernen Kampfjets. «Halleluja! Jesus Christus!», schrieb er am Dienstag auf Twitter.

«Und nun, liebe Verbündete, lasst uns eine starke Kampfjet-Koalition für die Ukraine auf die Beine stellen, mit F-16 und F-35, Eurofightern und Tornados, Rafale und Gripen-Jets – und allem, was ihr der Ukraine liefern könnt.» Melnyk ist inzwischen stellvertretender Aussenminister seines Landes, das vor etwa elf Monaten von Russland überfallen wurde. Nach langem Zögern liefert Deutschland Leopard-Kampfpanzer in die Ukraine.

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Leopard-Panzer der polnischen Armee. - AFP

Auch wird anderen Ländern gestattet, solche Panzer an Kiew abzugeben, wie die Deutsche Presse-Agentur in Berlin aus Koalitionskreisen erfuhr. Zuvor hatten «Spiegel» und ntv darüber berichtet.

Die Ukraine bittet seit Monaten um Kampfpanzer westlicher Bauart für den Kampf gegen die russischen Angreifer. Die erste offizielle Anfrage erfolgte schon eine Woche nach Kriegsbeginn Anfang März vergangenen Jahres.

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