Bei hochsommerlichen Extremtemperaturen sind in Deutschland erneut mehrere Menschen bei Badeunfällen ertrunken.
Rettungswagen
Rettungswagen - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Menschen ertrinken während jüngster Hitzewelle in Seen und Meer.

Am Mittwoch gab es nach Angaben der Polizei vom Donnerstag tödliche Zwischenfälle an Gewässern in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg. In Sachsen-Anhalt wurde darüber hinaus ein Mann in der Saale vermisst; in Hessen wurde zudem ein bereits am Dienstag untergegangener junger Mann nach fortgesetzter Suche tot aus einem Badesee geborgen.

Im brandenburgischen Eisenhüttenstadt versank demnach ein 30-Jähriger in einem See und konnte von Zeugen nur noch tot aus dem Wasser gezogen werden. Im niedersächsischen Ganderkesee ertrank ein 72-Jähriger ebenfalls beim Schwimmen in einem See, Rettungstaucher fanden den Mann laut Polizei erst nach beinahe eineinhalb Stunden unter Wasser. Ein Notarzt konnte nur den Tod feststellen.

Im schleswig-holsteinischen Travemünde starb ebenfalls am Mittwoch ein noch nicht identifizierter Badegast in der Ostsee. Er wurde von einem Wassersportler leblos im Wasser treibend entdeckt und an Land gebracht, auch bei ihm blieben Wiederbelebungsmassnahmen vergebens. In Halle in Sachsen-Anhalt ging ein 33-Jähriger beim Schwimmen in der Saale unter. Zahlreiche Retter suchten vergeblich nach ihm, unter anderem mit Tauchern und Sonarbooten.

Im hessischen Egelsbach bargen Einsatzkräfte am Mittwoch ausserdem die Leiche eines 20-Jährigen, der bereits am Dienstag in einem Badesee untergegangen war und seitdem vermisst wurde. Ein Ortungsboot der Feuerwehr fand ihn am Grund des Sees.

Bereits am Dienstag hatte es auch in Nordrhein-Westfalen tödliche Badeunfälle gegeben. Ein 15-Jähriger starb in einem Badessee in Kerken, ein weiterer von den Behörden zunächst nicht näher identifizierter Mensch ertrank in Detmold.

Am Dienstag und Mittwoch herrschte in Deutschland wie in vielen anderen europäischen Ländern eine Hitzwelle mit Rekordtemperaturen. Dies führte unter anderem auch zu einem starken Andrang an Stränden, Badegewässern und Bädern.

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