Maria stranguliert: Lebenslange Haft für Ex-Freund in Deutschland
Fast 42 Jahre nach dem gewaltsamen Tod der 19-jährigen Maria Köhler in Deutschland hat ein Gericht im bayerischen Aschaffenburg ihren Ex-Freund zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes verurteilt.

Der 67-Jährige hatte in dem Verfahren gestanden, die angehende Krankenschwester am 30. Juli 1984 in ihrem Zimmer nach einem Streit getötet zu haben. «Ich bereue es sehr», sagte er in seinem letzten Wort vor dem Landgericht.
Köhler war mit ihrem eigenen Netzschal minutenlang stranguliert worden. Sie hatte sich von dem damals 25-Jährigen getrennt und war mit einem neuen Partner liiert, einem in Deutschland stationierten US-Soldaten.
Das Urteil ist bislang nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Verurteilung wegen Mordes und eine lebenslange Freiheitsstrafe verlangt. Die Verteidigung hatte auf Totschlag plädiert – der Angeklagte sei wegen Verjährung allerdings freizusprechen, hatte seine Anwältin gesagt.
Der staatenlose Verdächtige war nach der Tat von Aschaffenburg über Frankfurt/Main in die Türkei geflohen und jahrzehntelang auf der Flucht geblieben. Er konnte erst im vergangenen Jahr gefasst werden.














