Experten warnen: Timmy könnte im offenen Meer ertrinken
Wal Timmy ist auf dem Weg Richtung Atlantik. Er wurde von der Sandbank befreit und in eine Spezial-Barge gebracht.

Das Wichtigste in Kürze
- Wal Timmy wurde nach 28 Tagen auf der Sandbank in eine Barge gebracht.
- Darin ist er jetzt auf dem Weg in den Atlantik.
- Dort soll er in der Nähe einer Buckelwal-Herde in Freiheit gelassen werden.
Timmy ist auf dem Weg in die Freiheit: Der Wal konnte von der Sandbank befreit und in eine Barge gebracht werden. Das «Wassertaxi» hat die Ostsee erreicht.
Der Meeressäuger soll in der Nordsee in der Nähe einer bereits gesichteten Buckelwal-Herde ausgesetzt werden. Die genaue Route und der Ort der Freilassung sind geheim.
Im Nau.ch-Ticker bleibst du über Timmys Weg in die Freiheit auf dem Laufenden.
Experten warnen: Timmy könnte im offenen Meer ertrinken
03.00: Timmy ist in seiner Spezialbarge auf dem Weg Richtung Atlantik und Richtung Freiheit. Doch gegenüber der «Bild» warnen Experten des Deutschen Meeresmuseums, dass der wochenlang gestrandete Buckelwal im offenen Meer ertrinken könne.
Timmy sei «sehr geschwächt», im offenen Meer gebe es keine Möglichkeiten für ihn, sich abzulegen, so die Begründung. Deswegen bestehe die Gefahr, dass er ertrinke.

Die Rettung sei erst geglückt, wenn er sich selbständig und dauerhaft im Atlantik bewege, fresse und sich erholen könne. Die Forscher fordern deshalb, dass die Daten des Senders an Timmy in Echtzeit und öffentlich verfügbar gemacht würden.
Optimistischer tönt es bei Karin Walter-Mommert, einer der Geldgeberinnen für die Rettungsaktion: «Timmy singt melodischer und kraftvoller. Insgesamt ist er lebhafter, schwebt und floatet in seinem Schwimmbad.»












