Timmy soll um 17 Uhr freigelassen werden

Wal Timmy ist auf dem Weg Richtung Atlantik. Er wurde von der Sandbank befreit und in eine Spezial-Barge gebracht.

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Wal Timmy wird in einer Spezialbarge transportiert. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Wal Timmy wurde nach 28 Tagen auf der Sandbank in eine Barge gebracht.
  • Darin ist er jetzt auf dem Weg in den Atlantik.
  • Dort soll er in der Nähe einer Buckelwal-Herde in Freiheit gelassen werden.

Timmy ist auf dem Weg in die Freiheit: Der Wal konnte von der Sandbank befreit und in eine Barge gebracht werden. Das «Wassertaxi» hat die Ostsee erreicht.

Überlebt Timmy nach 4 Wochen Stranding in der Nordsee?

Der Meeressäuger soll in der Nordsee in der Nähe einer bereits gesichteten Buckelwal-Herde ausgesetzt werden. Die genaue Route und der Ort der Freilassung sind geheim.

Im Nau.ch-Ticker bleibst du über Timmys Weg in die Freiheit auf dem Laufenden.

Freilassung steht kurz bevor

19.40: Die Barge, in der Timmy in den Atlantik gefahren wurde, wurde geöffnet. Retter sind mit einem Schlauchboot hineingefahren und wollen Timmy rauslocken. Der Wal aber bleibt am anderen Ende der Barge.

Wird Timmy in Dänemark oder Norwegen freigelassen?

15.30: Noch ist unklar, ob Timmy in Skagen (Dänemark) oder in Bergen (Norwegen) freigelassen wird. Der Schlepper zieht die Barge aktuell mit rund 7,5 Stundenkilometern Richtung Skagen.

Timmys «Schwimm-Container» füllt sich dabei immer weiter mit Wasser.

Netz von Barge mit Buckelwal in Ostsee entfernt

14.27: Das Sicherungsnetz an der Barge mit dem sich darin befindenden Buckelwal ist entfernt worden.

Das ist auf einem Live-Video von News5 zu sehen ist. Der Schlepper mit der angehängten Barge befindet sich noch ein Stück vor dem nördlichen Ende Dänemarks und damit noch in der Ostsee.

Timmy
Kann Buckelwal Timmy noch heute freigelassen werden? - keystone

Am nördlichsten Punkt Dänemarks, nahe der Stadt Skagen, fliessen Kattegat und Skagerrak zusammen, weshalb auch vom Eingang zur Nordsee gesprochen wird. Plan der Initiative war eigentlich, das Tier erst in der Nordsee an einer geeigneten Stelle abzusetzen.

Freilassung von Timmy für «ungefähr» 17 Uhr geplant

Die Wal-Freilassung ist für etwa 17 Uhr geplant, teilte Jens Schwarck von einer privaten Rettungsinitiative gegenüber «Focus» mit. Der Peilsender sei bereits angebracht, das Netz werde für eine schnelle Öffnung vorbereitet.

Die Aktion ist wetterabhängig und findet nur bei Tageslicht sowie sicheren Wellenbedingungen statt. Der genaue Freisetzungsort ist noch offen.

umweltminister
Umweltminister Till Backhaus informiert am Donnerstag auf einer Pressekonferenz über den möglichen weiteren Ablauf der Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal. - keystone

Starke Böen – Schleppschiff kreist vor Skagen

12.15: Die Freilassung von Timmy verzögert sich aufgrund des Wetters. Starke Böen mit bis zu 1,5 Meter hohen Wellen erschweren die Bedingungen.

Das Schleppschiff von Timmy kreist deshalb aktuell vor Skagen, berichtet «Bild». Da sich das Wetter erst in der Nacht auf Samstag bessern soll, dürfte Timmy heute noch nicht in die Freiheit entlassen werden.

Das Risiko ist derzeit zu gross, dass er wieder in die Ostsee schwimmen könnte.

Einen Wal aufpäppeln in einer Station – ist das realistisch?

09.05: Die private Initiative zum Transport des wochenlang gestrandeten Buckelwals hat einen Plan B für den Fall ins Spiel gebracht, dass das Tier doch zu schwach sein sollte, um demnächst freigelassen zu werden. Es gebe Auffangstationen zum Aufpäppeln von Walen, hatte die Rechtsanwältin der privaten Rettungsinitiative, Constanze von der Meden, gesagt. Doch wäre das ein realistischer Plan?

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Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert (l-r), Tierärztin und Constanze von der Meden, Rechtsanwältin von der privaten Rettungsinitiative für den Wal. - keystone

Zwar gebe es in Europa verschiedene Auffangstationen für Kleinwale, erklärte die Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC). Aber: «Auffangstationen, die Kapazitäten für die Aufnahme eines Wals dieser Grösse, geschweige denn Erfahrungen mit dem «Aufpäppeln» von Buckelwalen hat, sind uns weder in Europa noch weltweit bekannt.» Allgemein würden Grosswale nicht unter menschliche Obhut gebracht.

Wal-Transportschiff hat Nordsee fast erreicht

04.30: Das Transportschiff mit dem vor Mecklenburg-Vorpommern gestrandeten Buckelwal hat nach tagelanger Reise nun fast die Nordsee erreicht. Laut dem Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder befand es sich am frühen Morgen etwa 11 Seemeilen (rund 20 Kilometer) vom nördlichsten Punkt Dänemarks entfernt. Dort, nahe der Stadt Skagen, fliessen Kattegat und Skagerrak zusammen, weshalb auch vom Eingang zur Nordsee gesprochen wird.

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Das Schiff ·Fortuna B (M.) zieht am Donnerstagmittag vor Fehmarn die Barge mit dem gestrandetem Wal (Luftaufnahme mit einer Drohne). - keystone

Experten warnen: Timmy könnte im offenen Meer ertrinken

03.00: Timmy ist in seiner Spezialbarge auf dem Weg Richtung Atlantik und Richtung Freiheit. Doch gegenüber der «Bild» warnen Experten des Deutschen Meeresmuseums, dass der wochenlang gestrandete Buckelwal im offenen Meer ertrinken könne.

Timmy sei «sehr geschwächt», im offenen Meer gebe es keine Möglichkeiten für ihn, sich abzulegen, so die Begründung. Deswegen bestehe die Gefahr, dass er ertrinke.

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Timmy ist auf dem Weg Richtung Atlantik. Ob er nach der Freilassung überlebt, ist unklar. - keystone

Die Rettung sei erst geglückt, wenn er sich selbständig und dauerhaft im Atlantik bewege, fresse und sich erholen könne. Die Forscher fordern deshalb, dass die Daten des Senders an Timmy in Echtzeit und öffentlich verfügbar gemacht würden.

Optimistischer tönt es bei Karin Walter-Mommert, einer der Geldgeberinnen für die Rettungsaktion: «Timmy singt melodischer und kraftvoller. Insgesamt ist er lebhafter, schwebt und floatet in seinem Schwimmbad.»

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Kommentare

User #5762 (nicht angemeldet)

mEine "Meinung": Das ganze ist Tierquälerei, die ganze Aktion ein Desaster. Verantwortlich ist diese "Initiative". Sehr billig und einfach, nun die Schuld auf die Crew zu schieben, denn die Initiative! hat ja alles organisiert. Bin genausowenig Experte wie diese "Retter", setze mir aber nicht noch selbst das Heiligenscheinchen auf und überhebe mich auch noch mir nichts dir nichts über die Experten, die jahrelang im Geschäft sind und sehr wahrscheinlich besser wissen wies um das Tier steht. Oder geht ihr etwa z.B. zum Sozialpädagogen wenn euer Auto einen Motorschaden hat ??? Das viele Geld wäre wohl besser und nachhaltiger in echten Tierschutz geflossen, statt sich mit diesem Hype vor allem selbst(süchtig) über andere zu erheben. Dem Tier hats wohl am wenigsten gebracht und dann setzt man es auch noch am völlig falschen Ort aus, denn die Grillschwärme dies zum Fressen braucht, gibts erst viel weiter oben im Norden. Mir wird übel bei soviel falschem Selbstbeweihräucherungs-Gutmenschentum.

User #5595 (nicht angemeldet)

Satz mit X, denke ich, das letzte Update gestern nachmittag war, das das Schiff wegen starkem Wind stoppen/Pause machen musste.

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