Die Lufthansa baut die Möglichkeit, Flüge erst beim Abflug zu bezahlen, weiter aus. Es soll das Corona-bedingt eingebrochene Geschäftsreisesegment ankurbeln.
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Die Lufthansa will durch Senkungen der Kosten wieder profitable werden. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Geschäftskunden können ihre Lufthansa-Flüge in Zukunft erst beim Antritt bezahlen.
  • Damit baut Lufthansa ihr «Pay as you Fly»-Segment weiter aus.
  • Der Geschäftsreiseverband VDR begrüsst die Änderungen der Airline.

Die Lufthansa baut ihr «Pay as you Fly»-Segment weiter aus. Die Möglichkeit, den Flug erst zu bezahlen, wenn man fliegt, gibt es schon seit 1997.

Damals wurde es für die Grosskundin Siemens eingeführt. Später kamen andere Unternehmen dazu. Dies schreibt «Aerotelegraph».

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Eine Boeing 747 der Fluggesellschaft Lufthansa fliegt beim Landeanflug über die Autobahn A5. - dpa

Nun hat die Lufthansa dieses Segment ausgebaut. In Zukunft müssen Firmen nicht mehr die teuerste Buchungsklasse wählen. Zudem müssen Unternehmen für diese Möglichkeit keinen Mindestumsatz mehr aufweisen.

Lufthansa Töchter werden in Angebot miteinbezogen

Auch die Anzahl der Airlines hat sich vergrössert. Neu bezieht die Airline auch die Töchter Swiss, Austrian Airlines und Brüssels Airlines in das Angebot ein.

Obwohl die «Pay as you Fly»-Flüge teurer sind als die normalen Tarife, sei es ein «wichtiger Schritt» für die Unternehmen. Ein «Schritt hin zu mehr Flexibilität und Kostenersparnis für die Unternehmen und ihre Geschäftsreisenden». Dieser Meinung ist zumindest der Geschäftsreiseverband VDR.

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Eine Mitarbeiterin der Lufthansa sitzt mit ihrer Mund- und Nasenschutzmaske am Check-in im Flughafen Münster-Osnabrück. Foto: Guido Kirchner/dpa - dpa-infocom GmbH

Lufthansa möchte damit die Sparte mit Geschäftskunden ankurbeln. Zudem haben sie die Hoffnung, das coronabedingt eingebrochene Geschäftsreisesegment wieder aufzubauen. Eine Erweiterung auf den normalen Passagierverkehr sei jedoch nicht geplant, erklärte die Airline.

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