Litauen will für 19 Millionen Euro Sturmgewehre der deutschen Waffenschmiede Heckler & Koch kaufen. Mit den G36-Gewehren sollen ältere Waffen ersetzt werden.
heckler & Koch
Das Sturmgewehr G36 steht beim Waffenhersteller Heckler & Koch in einem Ausstellungsraum. Foto: Patrick Seeger/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Litauen will mit weiteren deutschen Sturmgewehren ihre Streitkräfte ausrüsten.
  • Dafür hat die Regierung einen Auftrag über 19 Millionen Euro an Heckler & Koch erteilt.
  • Wie viele Exemplare des G36-Gewehrs bestellt sind, sei Staatsgeheimnis.

Grossauftrag für die deutsche Waffenschmiede Heckler & Koch: Litauen kauft für 19 Millionen Euro zusätzliche Exemplare des Sturmgewehrs G36. Der Vertrag über das Rüstungsgeschäft wurde am Donnerstag unterzeichnet. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Vilnius mit.

Die Waffen sollen 2022 und 2023 an das baltische EU- und Nato-Land ausgeliefert werden. Die Anzahl der bestellten Gewehre sei ein «Staatsgeheimnis», sagte Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas der Agentur BNS. Die litauische Armee nutzt das G36 seit 2007 als Standardgewehr.

Mit dem Erwerb weiterer Exemplare sollten die Fähigkeiten der Streitkräfte weiterentwickelt und veraltete Waffensysteme ersetzt werden, so das Ministerium.

Mehr zum Thema:

Schweizer Armee NATO EU Euro