Krankenhausgesellschaft: Volle Notaufnahmen eher durch Alkohol statt Böller

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    Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht den übermässigen Konsum von Alkohol zu Silvester als grösseres Risiko für volle Notaufnahmen als das Abfeuern von Böllern.

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    Weinregal - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gass erwartet ruhiges Silvester.

    «Alles, was zu Silvester nicht passiert, entlastet die Kliniken», sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft, Gerald Gass, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vom Mittwoch. Er gehe davon aus, «dass es ein ruhiges Silvester werden wird und dass dadurch weniger Zwischenfälle passieren, die zu Krankenhauseinweisungen führen».

    «Diejenigen, die sich beim Böllern verletzen, machen in der Regel nicht die hohen Zahlen in den Notaufnahmen aus», sagte Gass. «Es sorgen eher diejenigen für Krankenhauseinweisungen, die zu viel Alkohol trinken und dann in Streit geraten oder sich in anderer Weise verletzen.»

    Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte am Dienstag gemäss der Vereinbarung von Bund und Ländern ein bundesweites Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk erlassen. Es gehe darum, die Krankenhäuser in der Corona-Pandemie vor Überlastung zu schützen.

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