Komet ATLAS leuchtet bald über der Schweiz

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    USA,

    Himmelsschauspiel: Der Komet C/2024 G3 (ATLAS) hat seine Begegnung mit der Sonne überstanden und ist nun für kurze Zeit am Abendhimmel zu beobachten.

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    Bald könnte Komet C/2024 G3 (ATLAS) am Schweizer Nachthimmel beobachtet werden (Symbolbild). - keystone

    Der Komet ATLAS, oder C/2024 G3, hat seine gefährliche Annäherung an die Sonne am 13. Januar 2025 unbeschadet überstanden. Nun bietet er Himmelsbeobachtern ein seltenes Schauspiel.

    Wie «t3n» berichtet, erreichte der Komet bei seiner grössten Annäherung eine Distanz von nur 13,5 Millionen Kilometern zur Sonne.

    Experten hatten zunächst Bedenken geäussert, ob der Eisball die extreme Hitze überleben würde. Doch der Komet erwies sich als widerstandsfähiger als gedacht.

    «Ingenieur» zufolge soll es sich bei C/2024 G3 um einen «alten» Kometen handeln. Er soll bereits vor 160'000 Jahren einmal so nah an der Sonne vorbeigezogen sein.

    Komet mit spektakuläre Helligkeit

    Die Überraschung für Astronomen ist gross. Der Komet leuchtet heller als erwartet am Nachthimmel.

    Laut «Merkur.de» prognostizierten Experten eine Helligkeit von bis zu -3,2 Magnitude. Damit soll C/2024 G3 (ATLAS) sogar die Leuchtkraft der Venus übertreffen.

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    Es könnte jedoch schwierig werden, den Kometen am Schweizer Nachthimmel zu beobachten (Symbolbild). - keystone

    Allerdings gibt es einen Wermutstropfen für Beobachter auf der Nordhalbkugel. Die Beobachtungen in Europa und Nordamerika könnten sich sehr schwierig gestalten.

    Dafür soll der Komet von der südlichen Hemisphäre gut sichtbar sein. Es könnte also schwierig werden, den Kometen am Schweizer Nachthimmel zu entdecken.

    Kurzes Zeitfenster für Beobachtungen

    Interessierte sollten sich beeilen, denn das Zeitfenster für Beobachtungen ist begrenzt. Wie «Merkur» berichtet, soll der C/2024 G3 seine maximale Helligkeit bis zum 16. Januar erreichen und dann allmählich verblassen.

    Gemäss «Frankfurter Rundschau» empfiehlt die Vereinigung der Sternenfreunde, nach Einbruch der Dunkelheit den südwestlichen Horizont im Auge zu behalten. Ein dunkler Beobachtungsort abseits städtischer Lichtverschmutzung erhöhe die Chancen, den Kometen zu erspähen.

    Zerbrechen an der Sonne

    Normalerweise haben es Kometen schwer, an der Sonne nicht zu zerbrechen. Gemäss «Merkur» bestehen sie meist aus kleinen Steinen und Staubpartikeln, die durch Eis zusammengehalten werden.

    Hältst du gerne nach Kometen oder Sternschnuppen Ausschau?

    Wenn diese dann in wärmere Regionen vordringt, beginnt das Eis zu sublimieren – also quasi auszugasen. Das gibt den Kometen dann den charakterlichen Schweif.

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