Nach der Absage des Rosenmontagsfestes wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine plant das Festkomitee Kölner Karneval nun stattdessen für Montag eine Friedensdemonstration.
Narren vor dem Kölner Dom.
Narren vor dem Kölner Dom. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Route soll ähnlich der Karnevalsstrecke sein.

Diese solle «ein deutliches Signal gegen die Kampfhandlungen in der Ukraine» setzen, erklärte das Komitee am Freitag. Die satirischen Persiflagewagen sollten bereits vorher an ihren Plätzen in der Stadt aufgestellt werden.

«Die Route der Demonstration überschneidet sich in grossen Teilen mit der Rosenmontagszugstrecke und führt die Demonstranten dementsprechend an den meisten politischen und gesellschaftskritischen Wagen vorbei», teilte das Komitee weiter mit. Beginnen soll die Demonstration mit einer kurzen Kundgebung auf dem Chlodwigplatz um 10.00 Uhr.

«Alles hät sing Zick ? und jetzt ist es an der Zeit, sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine zu zeigen», erklärte Präsident Christoph Kuckelkorn. Das Komitee freue sich über alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, gerne im Kostüm. «Aber wir machen eine Demonstration, keinen Rosenmontagszug, das sollte jeder Jeck berücksichtigen», erklärte Kuckelkorn weiter. Es gebe keine Festwagen und es würden keine Kamellen geworfen.

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