Von der Unwetterkatastrophe sind auch zahlreiche landwirtschaftliche Höfe und Felder betroffen.
Julia Klöckner im Mai 2021
Julia Klöckner im Mai 2021 - POOL/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • «Komplette Ernteverluste drohen».

«Ernten, Maschinen, Scheunen, Keller sind überflutet, Winzerinnen und Winzer können nicht in ihre Weinberge», erklärte am Freitag Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Aufgrund der Nässe herrsche etwa ein enormer Pilzerregerdruck in den Weinbergen, komplette Ernteverluste drohten.

«Hier bedarf es jetzt unkonventioneller Hilfen und unbürokratischer Organisation, zum Beispiel die schnelle Genehmigung des Einsatzes von Hubschraubern, um den Pilzbefall in den Griff zu bekommen», erklärte Klöckner. Den einzelnen Weingütern sei die Schädlingsbekämpfung selbst gar nicht mehr möglich. «Strassen sind weitgehend unbefahrbar. Hier geht es um Stunden.» Auch für die Anliegen der Landwirtschaft setze sie sich ein, fügte Klöckner hinzu, denn deren Arbeit sei die Grundlage für die regionale Versorgung der Bevölkerung.

Die Ministerin kündigte ihren Besuch bei Betroffenen in der Eifel am Samstag an. Sie ist seit 2010 Vorsitzende der CDU in Rheinland-Pfalz.

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